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Voice of Hope Missionsmagazin

Gott, der sich in der Bibel offenbart, will, dass Menschen aus allen Sprachen, Völkern und Nationen zum Glauben an Seinen Sohn Jesus Christus kommen und Ihm durch die Leitung des Heiligen Geistes mit ihrem Leben dienen. Deshalb arbeitet das Missionswerk VOH zusammen mit Gemeinden, um den weltweiten Auftrag Jesu Christi zu erfüllen.

Das VOH-Magazin soll zum einen in der Gemeinde Jesu dazu mitwirken, dass das kraftvolle Evangelium recht verstanden und klar verkündigt wird.
Außerdem berichten wir Ihnen von unseren Projekten unter verfolgten Christen in Afghanistan und unter den Flüchtlingen auf Sizilien. Wir erzählen, wie das Wort Gottes Menschen in Kasachstan erreicht und welche Möglichkeiten der Herr uns in Deutschland durch die Herausgabe von bibeltreuer Literatur und durch die Sonntagsschule eröffnet.
Für jeden, dem die Missionsarbeit am Herzen liegt, geben wir Anregungen zur Unterstützung der Projekte wie auch zu Fürbitte und Dank!

Gerne schicken wir Ihnen das Missionsmagazin regelmäßig zu. Bitte teilen Sie uns mit, falls Sie es im Abonnement erhalten möchten.

 

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MVH2018 3

Ausgabe 3/2018: Die Kraft des Evangeliums

Die weltweite Ausbreitung des Evangeliums

in Seiner gewaltigen Rede über die Endzeit in Matthäus 24-25 erklärte Jesus den Jüngern, wie sich das Ende und die Mission gegenseitig bedingen. Auf die Frage der Jünger hin, wann das Ende der Welt komme, antwortete der Herr: »Dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen« (Mt. 24,14). Jesus erklärte den Jüngern, dass zuerst Verfolgung und Nöte kommen, dass aber inmitten dieser schlimmen Trübsal das Evangelium zu allen Völkern gelangen werde; erst danach komme das Ende. Die Fortsetzung der Missionsarbeit und die Vollendung des Reiches Gottes sind also aufs Engste miteinander verbunden. Für uns Gläubige ist diese Erkenntnis von grundlegender Bedeutung und motiviert uns zum Missionieren.

Wir als Gläubige sind beauftragt, mit dem Evangelium bis an die Enden der Erde zu gelangen. Es ist uns verheißen, dass das Ende nicht kommen werde, bis wir das getan hätten.

In Markus 13 wird der Zusammenhang zwischen der Ausbreitung des Reiches Gottes und der Mission noch deutlicher. »Und allen Heidenvölkern muss zuvor das Evangelium verkündigt werden« (V.10). Dieses Muss ist ein Hinweis auf die geschichtliche Notwendigkeit der Evangeliumsverkündigung, die sich aus dem ewigen Ratschluss Gottes selbst ergibt. Bei der weltweiten Verkündigung des Evangeliums handelt es sich also um einen göttlichen Willensentschluss. Unser Auftrag ist Mission, und sie wird in der Geschichte des Reiches Gottes verwirklicht.

 

Was bedeutet der Missionsauftrag Jesu?

Auch der Missionsauftrag in Matthäus 28,18-20 ist ausdrücklich als Auftrag für die Zeit zwischen der Himmelfahrt Jesu und dem Ende der Welt gegeben: »Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was Ich euch befohlen habe. Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.« Gemäß dieser Stelle beginnt die Ausführung des Missionsauftrags mit der Himmelfahrt Christi und endet mit Seiner Wiederkunft.

Dieser Auftrag ist eng verbunden mit der Herrschaft Christi, die Er seit Seiner Himmelfahrt ausübt. In Seiner Himmelfahrt bestieg Jesus den Thron der Macht zur Rechten Gottes, und nur deshalb ist Mission – die Sendung von Schafen mitten unter die Wölfe – überhaupt denkbar. Es geht bei der Missionsarbeit um nichts Geringeres als um die Ausbreitung der Herrschaft des Gekreuzigten und Auferstandenen. Das entscheidende, ewig gültige, heilsbringende Ereignis Seiner Thronbesteigung muss den Völkern mitgeteilt werden.

Die Zeit zwischen Anbruch und Vollendung des Reiches Gottes hat ihren Sinn im Zeugnis für Christus. Erst durch die weltweite Ausbreitung des Evangeliums wächst das Reich Gottes zu seiner vollen Größe heran. Jesus sicherte Seinen Jüngern zu, dass durch die Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium bis an die Enden der Erde getragen werde.

Möge Gott Sie, liebe Leser, durch dieses Missionsmagazin dazu ermutigen, sich für die weltweite Ausbreitung des Evangeliums einzusetzen, aktiv für die Mission zu beten und sie zu unterstützen, denn der Herr spricht: »Siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!«

 


 

MVH2018 2

Ausgabe 2/2018: Die Kraft des Evangeliums

Eine Botschaft, die Frucht trägt

»... denn unser Evangelium ist nicht nur im Wort zu euch gekommen, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit ...« (1.Thess. 1,5)

Gott hat uns als Christen eine Botschaft anvertraut. Diese rettende Botschaft sollen wir treu ausbreiten; alle Menschen sollen sie hören. Wir sollen ihnen erzählen, was Gott in und durch Jesus Christus getan hat. Es ist wichtig, uns immer wieder vor Augen zu halten, was der Kern der Botschaft ist, die wir weiterzugeben haben. Dabei können wir vom Apostel Paulus lernen.

Er verkündigte den Thessalonichern das Evangelium zum ersten Mal auf seiner zweiten Missionsreise. In Apostelgeschichte 17,2-3 sehen wir, wie Gott durch die Verkündigung des Evangeliums wirkte: »Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften, indem er erläuterte und darlegte, dass der Christus leiden und aus den Toten auferstehen musste, und [sprach]: Dieser Jesus, den ich euch verkündige, ist der Christus!«

Paulus erklärte den Zuhörern, dass der Messias leiden musste, um Gottes Ratschluss zu erfüllen. Das Ergebnis seiner Verkündigung war: »Und etliche von ihnen wurden überzeugt und schlossen sich Paulus und Silas an, auch eine große Menge der gottesfürchtigen Griechen sowie nicht wenige der vornehmsten Frauen« (Vers 4).

Paulus konnte Gott für die Thessalonicher danken, weil sie alle an den Herrn Jesus Christus glaubten. Bei ihnen war deutlich zu sehen, dass sie den Herrn persönlich als ihren Retter kannten. Die Gemeinde in Thessalonich war insgesamt eine errettete Gemeinde, eine Versammlung wiedergeborener Christen. Viele Gemeinden heute sind deshalb ineffektiv, weil sie aus einer Mischung von Weizen und Unkraut bestehen.

Die Gemeinde in Thessalonich hatte ein herrliches Zeugnis. Die Gläubigen verbreiteten das Evangelium durch ihr vorbildliches Leben, durch das mündliche Zeugnis und die Verkündigung des Wortes Gottes. In 1. Thessalonicher 1,8-9 steht: »Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden ... Denn sie selbst erzählen, ... wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.« Paulus brauchte anderen gar nicht von der Bekehrung der Thessalonicher zu berichten, weil sie ihre Bekehrung selbst mit ihrem Leben bezeugten. Sie waren Vorbilder für alle anderen, einschließlich für Gläubige.

Dieses wunderbare Zeugnis der Christen von Thessalonich ermutigt uns, auch danach zu streben, solch eine lebendige und seelengewinnende Gemeinde zu werden. Allein das lebendige Wort Gottes hat die Kraft, die Gläubigen durch den Heiligen Geist zu verändern und in das Bild Christi zu gestalten.

Wir wünschen, dass Sie durch das Lesen dieses Heftes darin ermutigt und gestärkt werden, dem Herrn, der Seine Gemeinde baut, von ganzem Herzen nachzufolgen.

 


 

MVH2018 1

Ausgabe 1/2018: Die Kraft des Evangeliums

Welches Evangelium hören und verkündigen wir?

»Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt« (Gal. 1,11)

Als Christen glauben wir an die Evangeliumsbotschaft, die dem Sünder Rettung bringt. Doch was ist der Inhalt des Evangeliums, welches die Kraft zur Errettung hat?

Als ich an einem Samstag durch das Einkaufszentrum unserer Stadt ging, gab mir eine junge Frau ein christliches Traktat. Ich fragte: »Was steht da drin?« Sie antwortete: »Das weiß ich nicht genau, aber es ist ein christliches Traktat.« Mit dieser vagen Antwort ging ich weiter. Nicht weit entfernt sah ich eine Gruppe von Christen stehen, die christliche Lieder sang und Traktate verteilte. Ich freute mich, dass junge Menschen noch hinausgehen, um zu evangelisieren. Zuhause angekommen, las ich das Traktat und fragte mich: »Und wo ist das Evangelium?« Der Inhalt war lediglich, dass Gott Liebe ist und die Menschen sich für Jesus entscheiden sollen, wenn sie nicht in der Hölle landen wollen. Nichts wurde von dem Problem des Menschen – von seiner Sünde und Verlorenheit – erwähnt, nichts von dem Rettungsplan Gottes und nichts von Buße und Glaube.

Vielleicht haben wir uns schon an eine solche Art »guter Nachricht« gewöhnt; aber da gibt es ein Problem: Es ist nicht das Evangelium! Um die »frohe Botschaft« recht zu verkündigen, müssen wir sie zunächst recht verstehen. Denn was wir säen, das werden wir auch ernten. Haben wir das Evangelium kaum oder nur teilweise verstanden, können wir auch nur eine unvollständige Botschaft weitergeben. Doch wie können wir zu einem klaren Verständnis desselben kommen? Zuerst durch persönliches Bibelstudium. Doch neben dem eifrigen Studium der Heiligen Schrift und dem Aufschließen des Bibeltextes durch den Heiligen Geist kann uns hierzu sicherlich bibeltreue Literatur weiterhelfen. Wir sollten einige ältere Schriften der Puritaner aufmerksam studieren, wie z. B. die Bücher von John Bunyan und John Owen. Von großem Wert sind sicherlich auch Schriften von Spurgeon, Krummacher, Pink, Lloyd-Jones und Sproul. Auch in unserer Zeit gibt es treue Verkündiger, die das klare Evangelium predigen, wie John MacArthur, Steven Lawson, Peter Masters, Benedikt Peters, Paul Washer und andere.

Wir müssen ganz neu begreifen und darauf vertrauen, dass Gott Menschen durch die »Torheit der Verkündigung« errettet (vgl. 1.Kor. 1,18.21). Gott hat uns nicht nur aufgetragen, Sein Evangelium zu verkündigen; Er hat uns auch gesagt, wie wir dies tun sollen. Dabei sollten wir nicht aufhören, den Herrn der Ernte darum anzuflehen, dass Er Arbeiter in Seine Ernte senden möge. Es ist aber auch wichtig für uns, neu zu erkennen, dass Lehre und Theologie nicht etwas ist, was das geistliche Leben behindert, sondern dass dies die Grundlage allen geistlichen Lebens ist. Wir werden durch das Wort wiedergeboren, und wir werden durch dasselbe Wort geheiligt. Das Wort Gottes rüstet uns zu jedem guten Werk aus. Dazu gehört aber auch, dass wir uns dem Wort unterordnen und nicht unsere Erfahrungen zum Maßstab machen.

Das VOH-Magazin soll in der Gemeinde Jesu dazu mitwirken, dass das kraftvolle Evangelium recht verstanden und verkündigt wird. Der Artikel »Gib nicht auf« von R. C. Sproul, »Mein geistlicher Kampf« und weitere Artikel in diesem Magazin sollen diesem Ziel dienen. Missionsberichte aus Afghanistan und Sizilien bezeugen, wie durch die Verkündigung des Evangeliums heute Menschen errettet werden.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

MVH2017 4

Ausgabe 4/2017: Die Kraft des Evangeliums

»Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an Ihn glauben würden zum ewigen Leben.« (1.Tim. 1,15-16)

Wir dürfen auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurückblicken, in dem Gott auf vielfältige Weise Segen geschenkt hat. Ihm gebührt zuallererst der Dank und die Ehre in allen Dingen. Wir sind so dankbar, dass die Frohe Botschaft zahlreichen Menschen weitergegeben werden konnte – durch viele Bibeln und Schriften, durch Missionsreisen und biblische Unterweisungen sowie durch viele persönliche Gespräche mit den Menschen.

Die Gebete und die Unterstützung unserer Missionsfreunde haben erheblich dazu beigetragen, dass eine Vielzahl von Sündern das Evangelium hören durfte. Aber auch Gläubige wurden durch bibeltreue Literatur ermutigt, den Herrn von ganzem Herzen zu lieben und Ihm zu gehorchen. Verfolgte Gemeinden wurden gefestigt und Gläubige im Glauben zugerüstet.

Warum brauchen die verfolgten Christen überhaupt Ermutigung, und wie erfahren sie diese? Was bezweckt das Missionswerk mit Reisen junger Christen auf das Missionsfeld, und wie läuft solch eine Reise ab? Das erfahren Sie in der Ihnen vorliegenden Magazinausgabe. Darüber hinaus finden Sie eine Vorschau auf die neu von uns herausgegebene Literatur. Im Reich Gottes mitarbeiten zu dürfen, ist ein unverdientes Vorrecht und große Freude! Lesen Sie auf diesen Seiten von Gottes wunderbarem Wirken und Seinem Segen auf den Missionsfeldern!

Wir wünschen Ihnen Gottes Gnade und Führung für das kommende Jahr 2018!

 


 

MVH2017 3

Ausgabe 3/2017: Die Kraft des Evangeliums

Josias Reformation

»Und seinesgleichen ist vor ihm kein König gewesen, der sich so von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit allen seinen Kräften dem HERRN zuwandte, ganz nach dem Gesetz Moses; auch nach ihm ist keiner seinesgleichen aufgestanden.« (2. Könige 23,25)

Christen sollten in ständiger Buße und Erneuerung des Herzens leben, wie Martin Luther es am Anfang seiner berühmten 95 Thesen forderte, die er vor 500 Jahren in Wittenberg erstmals veröffentlichte.

Die diesjährige Voice of Hope-Konferenz stand unter dem Motto: »JOSIAS REFORMATION«. Ein biblisches Vorbild für eine wahre Reformation finden wir zu der Zeit, als Josia König in Jerusalem war.

Bereits im Alter von acht Jahren wurde Josia König. Mit 16 begann er, selbstständig nach Gott zu suchen. Im Alter von 20 Jahren begann er das Land zu reformieren – das Volk Gottes vom Götzendienst zu befreien. Als der König 26 Jahre alt war, wurde bei der Tempelrenovierung die Schriftrolle des Gesetzes Gottes gefunden. Die Reaktion Josias auf die Wahrheit zeigte, welchen Stellenwert das Wort Gottes für ihn hatte und auch, wieso es für uns heute von so wichtiger Bedeutung ist. Eine weitere wichtige Neuerung, die Josia nach Kenntnisnahme der Gesetzesschrift einführte, war die jährliche Feier des Passahfests.

Wenn Buße und Erneuerung in einem Christenherzen stattfindet, führt dies zu einem demütigen und zerbrochenen Geist. Gott hat versprochen, dort zu wohnen, wo Er von ganzem Herzen gesucht wird.

»Weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du Seine Worte gegen diesen Ort und gegen seine Einwohner hörtest, ja, weil du dich vor Mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor Mir geweint hast, so habe auch Ich darauf gehört, spricht der HERR« (2.Chr. 34,27).

Hier finden wir den äußeren Ausdruck der inneren Demütigung Josias beschrieben, denn wahre Demütigung zeigt sich sowohl äußerlich als auch innerlich. Das Wort Gottes hatte ihn mitten ins Herz getroffen. Wahre Reformation gibt es nur, wenn Menschen das Wort Gottes lesen und es sie nicht kalt lässt. Eine Ausrichtung auf Gottes Wort und die Absicht zur Erneuerung, wie Josia sie hatte, führen zu wahrer Reformation im persönlichen Leben sowie in der Familie und Gemeinde.

Mit dieser Magazinausgabe möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Missionsarbeit geben. Die Berichte und Zeugnisse zeigen, wie das Wort Gottes sich ausbreitet und welche Kraft das Evangelium auch heute noch hat. Möge dieses Heft Sie, liebe Leser, dazu ermutigen, sich mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen und im Gebet für die Missionsarbeit einzustehen.

 


 

 

MVH2017 2

Ausgabe 2/2017: Die Kraft des Evangeliums

»So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.« (Matthäus 5,16)

Warum sollen wir gute Werke tun? Die Bibel lehrt uns, dass wir als Christen sowohl das Evangelium predigen als auch unseren Glauben praktisch ausleben sollen. Gott hat uns gerettet und uns zu Seinem Volk gemacht, das eifrig ist, Gutes zu tun. Warum tun wir also Gutes? Die Bibel nennt uns jede Menge Gründe; dies sind einige der Motivationen für ein Leben voller guter Werke:

Wir tun Gutes, weil wir Gott lieben und Ihm gehorchen wollen (1.Joh. 5,3); wir tun Gutes aus Nächstenliebe (Mt. 22,36-40); wir tun Gutes, um die Welt auf Gottes Wesen und Werk hinzuweisen (Mt. 5,16); und schließlich tun wir Gutes, damit den Menschen die Ohren geöffnet werden für das Evangelium.

Christen sollen den ganzen Menschen lieben, indem sie ihn nach Leib, Seele und Geist wertschätzen; von daher ist es nur folgerichtig, einem Menschen Liebe entgegenzubringen, indem man seine äußerlichen Nöte lindert und – mehr noch: – ihm die rettende Botschaft verkündigt. Das ist wahre Liebe! Das ist echte Barmherzigkeit dem ganzen Menschen gegenüber, nicht nur in Bezug auf einen Teil von ihm.

Das Licht, das Gott Selbst in Seinen Kindern durch das Evangelium angezündet hat, soll – ebenso wie auch sonst jedes Licht – die Umgebung erhellen. Dazu sind wir berufen! Und gerade, weil Gott dieses Licht des Evangeliums Seinen Kindern gegeben hat, um zu leuchten – was in ihren guten Werken zum Ausdruck kommt –, treffen sie beständig auf Widerstand, Ablehnung, Verleumdung und sogar Misshandlung.

Als Jesus Seinen Jüngern den Auftrag gab, das Evangelium in die ganze Welt hinauszutragen, sagte Er ihnen bereits im Voraus, dass sie mit viel Widerstand rechnen müssen. War es wirklich nötig, so viele Risiken auf sich zu nehmen, um die Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten? Und lohnte sich der Einsatz? Auf jeden Fall! Denn trotz des großen Widerstands kamen überall Menschen zum Glauben an das Evangelium und wurden errettet. Schließlich ist durch den unermüdlichen Einsatz vieler Missionare das Evangelium bis zu uns gelangt!

Liebe Missionsfreunde, in dieser Ausgabe erfahren Sie, wie Gott in Seiner Gnade durch das Evangelium wirkt. Er sendet treue Christen aus. Er bereitet sie darauf vor, sich der Missionsarbeit zu widmen und Wagnisse und Widerstände auf sich zu nehmen. Und Er verbreitet durch sie Sein Evangelium und errettet dadurch Menschen, damit sie Ihn, den Vater, preisen.

Als Mitarbeiter von Voice of Hope wünschen wir uns, dass die Zeugnisse dieses Magazins noch mehr Lesern Mut machen, selbst Gottes Auftrag, aus allen Nationen Menschen zu Jüngern zu machen, nachzukommen und die zu unterstützen, die im vollzeitlichen Missionsdienst stehen. Denn trotz der Hindernisse lohnt es sich immer, alle Wagnisse und Widerstände auf sich zu nehmen!

 


 

MVH2017 1

Ausgabe 1/2017: Die Kraft des Evangeliums

»Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde! Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn« (1. Korinther 9,16-17).

Es gibt eine Geschichte von einem alten Missionar, der aus Afrika in seine Heimat Amerika zurückkehrte. Er reiste mit demselben Schiff wie Präsident Theodore Roosevelt, der in Afrika auf Großwildjagd war. In New York angekommen, wurde der Präsident von Menschenmassen jubelnd begrüßt, während dem Missionar keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

»Irgendwie ist es ungerecht«, sagte der Missionar mit enttäuschter Stimme zu seiner Frau. »Wir geben unser Leben hin, um Menschen für den Herrn zu gewinnen, und wenn wir dann in der Heimat ankommen, erwartet uns kein Lohn, und niemand begrüßt uns. Der Präsident erschießt ein paar Tiere – und wird wie ein König empfangen.« Als sie vor dem Schlafengehen beteten, merkte der Missionar, wie der Herr zu ihm sagte: »Weißt du, warum du noch keinen Lohn empfangen hast? Du bist noch nicht daheim.«

Paulus verfolgte in seinem Dienst dasselbe Ziel. Er hatte keine irdische, vergängliche Belohnung im Sinn. Er diente Gott bei der Verkündigung des Evangeliums mit ganzem Einsatz seines Herzens und seiner Person. Der Apostel war auch bereit zu warten, bis er daheim angekommen sei – in seinem endgültigen Zuhause –, um dort zu empfangen, was Gott ihm verheißen hatte.

Gott hat uns Gläubigen verschiedene Aufgaben und Begabungen zugeteilt; aber eine Aufgabe ist der größte Auftrag und das höchste Privileg: den verlorenen Menschen die Botschaft Jesu Christi zu verkündigen.

Ein Missionsfeld, das der Herr uns gegeben hat, befindet sich vor unserer Tür – ob in Deutschland oder auch in ganz Europa: Er hat die Flüchtlinge zu uns gebracht; denn ohne Seinen Willen geschieht nichts auf der Erde. Wir sind nun gefordert, ihnen die Botschaft von der Errettung durch Jesus Christus mitzuteilen.

Mit diesem Magazin wollen wir unserem Herrn die Ehre geben. Denn Er ist es, der die Türen nach Afghanistan geöffnet hat, damit Sein Wort zu denen gebracht werde, die sich nach Ihm sehnen. Lesen sie auch die Zeugnisse solcher Menschen, die durch die Gnade Gottes errettet wurden, und den Bericht über die Entstehung der Gemeinde in Sizilien. Weiter möchten wir einen kleinen Einblick in die Missionsarbeit in Kasachstan geben, wo wir sehen, wie der Herr dort in einem moslemischen Dorf wirkte. Auch von den Projekten, die wir durch Gottes Gnade in den letzten Monaten und Wochen umsetzen konnten, erfahren Sie in diesem Magazin.

Liebe Geschwister, ich möchte euch dazu ermutigen, euch mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums und die Ausweitung der missionarischen Arbeit im In- und Ausland einzusetzen. Lasst uns mit vollem Einsatz und ungeteilter Hingabe Gott dienen, bis wir endlich daheim beim Herrn angekommen sind, um zu empfangen, was Gott uns verheißen hat.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

MVH 5 16 DE Cover

Ausgabe 5/2016: Die Kraft des Evangeliums

Wir sind mit großem Dank erfüllt, wenn wir auf das vergangene Jahr zurückschauen. Wieviel Gnade und Segen hat unser Herr uns zur Missionsarbeit geschenkt! Allein über 22.000 Bibeln konnten in diesem Jahr zu den Missionsfeldern gebracht werden. Dankbar sind wir auch für Brüder, die die rettende Botschaft treu verkündigen. Vor allem sind wir ermutigt wegen der vielen Menschen, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben.

Das Zeugnis eines jungen Mannes aus Afrika erfreute uns sehr. Er war ein harter und bösartiger Mensch und so gefährlich, dass man sogar eine Belohnung auf ihn aussetzte, tot oder lebendig. Als dem Afrikaner diese Nachricht zu Ohren kam, verließ er schleunigst das Land und kam so als Flüchtling nach Sizilien. Dort hörte er zum ersten Mal die rettende Botschaft von Jesus Christus. Durch die Predigt von Daniel bekehrte sich dieser bösartige Afrikaner. Er ist ein besonderes Zeugnis für die rettende Gnade Gottes.

Omar* war ein starker Trinker und Verkäufer von Alkohol und Rauschgift. Als er einmal mit einem seiner Freunde durch die Straßen zog, kamen sie bei einer kleinen Versammlung von Gläubigen vorbei. Sie blieben zögernd stehen, dann betraten sie den Raum; darin stand ein Mann und predigte. Eigentlich gingen sie nur hinein, um den Prediger zu verspotten; aber etwas von dem, was er sagte, berührte Omars* Herz. Er wurde durch die Gnade Gottes gläubig an Jesus Christus als seinen Erretter, und heute ist er ein hingegebener Missionar in Afghanistan und Kasachstan.

Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Sie umschließt Martin Luther, diesen ehemaligen römisch-katholischen Mönch, John Newton, den Sklavenhändler und viele mehr.

Die Bibel überliefert uns die außergewöhnliche Bekehrung des Saulus von Tarsus. Dieser erbitterte Feind Christi, in seinen eigenen Worten der Erste (das heißt Schlimmste) aller Sünder, wurde zum größten Evangelisten und Theologen, den die Welt jemals gesehen hat. Paulus hörte nie auf, sich darüber zu wundern, dass Gott jemanden wie ihn erlösen konnte. Er sah sich selber als herausragendes Beispiel der rettenden Gnade Gottes an.

Der Zweck, warum Christus in diese gefallene Welt gekommen ist, war: Sünder zu retten. Vor Seiner Geburt sagte der Engel zu Joseph: „Denn Er wird Sein Volk erretten von seinen Sünden“ (Mt. 1,21). In Lukas 19,10 nennt der Herr den Zweck Seines Kommens in diese Welt: „Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ Die Ansicht von Paulus ist: Wenn der Herr mit dem größten aller Sünder geduldig sein kann, dann ist kein Mensch außerhalb der Reichweite der Gnade Gottes. Ja, so wie Jesus Christus Paulus aus Gnade rettete, so tut Er es auch heute, indem Er einem Menschen das Evangelium verkündigen lässt und ihn dabei zu der Einsicht führt, dass er nur im Tod Christi versöhnt worden ist.

Sicherlich gibt es auch für jeden von uns manche Gelegenheiten, unseren Nächsten die Freudenbotschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Lasst uns diese Möglichkeiten furchtlos nutzen und dazu beitragen, dass das Evangelium noch vielen Menschen kundgetan werden möge! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen GOTTES gnädige Führung im Jahr 2017!

 


 

MVH 4 16 DE Cover

Ausgabe 4/2016: Die Kraft des Evangeliums

»Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden ...«
(1. Thessalonicher 1,8)

Das Evangelium von Jesus Christus muss und wird weiter verkündigt werden. Der Apostel Paulus gibt den Thessalonichern ein zweifaches Zeugnis: Ihr Zeugnis war erklungen, und ihr Glaube war bekannt geworden. Sie hatten die Botschaft des Herrn verbreitet und sie zugleich in der Praxis ihres täglichen Lebens ausgelebt. Die Thessalonicher dienten nicht mehr den Götzen, sondern bekehrten sich zu dem lebendigen und wahren Gott, um Ihm zu dienen. Wohin auch immer diese Christen gingen, wurde das Evangelium gehört. Ihr Beispiel war umfassend, reichte über die Grenzen Thessalonichs hinaus, bis nach Mazedonien und Achaja, und schließlich über die Landesgrenzen hinweg. Ihr Vorbild ist für uns heute noch nachahmenswert.

Vor zwei Jahren durften wir einem jungen Mann das Evangelium erklären. Bei den ersten Begegnungen war er sehr skeptisch gegenüber der Botschaft. Nach einigen Monaten sagte er: »Gott kann mir meine Sünden nicht vergeben; ich war ein Verbrecher und Gotteslästerer!« Wir bezeugten ihm, dass Jesus Christus gerade für Sünder gekommen ist, und schenkten ihm eine Bibel mit dem dringenden Rat, sie zu lesen. Tatsächlich las er sie und beobachtete gleichzeitig für eine gewisse Zeit die Christen in seiner Umgebung. Und es dauerte nicht mehr lange, bis er dem Evangelium glaubte und Jesus als seinen Herrn und Retter annahm.

Gott veränderte sein Herz, und nun konnte der junge Mann nicht mehr schweigen. Überall, wo er hinkam, verkündete er das Evangelium von Jesus Christus. Heute ist er ein lebendiges Zeugnis für viele Menschen, und sein Glaube an Jesus Christus ist vielen bekannt geworden.

Lesen Sie dieses Magazin, und Sie werden noch mehr von Gottes Wirken erfahren – von Zeugen aus Afghanistan, die bereit sind, für ihren Glauben und die Verkündigung des Evangeliums zu sterben; von einem Zeugen aus Kasachstan, den Gott von seiner Drogensucht befreite. Wir berichten über die Zurüstung von Verkündigern, Jüngerschaftskurse und die Evangelisation in Sizilien, sowie von unserem Dienst in Deutschland. Mögen diese Zeugnisse und Berichte Sie ermutigen, sich mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen, damit der Name des Herrn vielen bekannt werde!

 


 

MVH 2 16 DE Cover

Ausgabe 3/2016: Die Kraft des Evangeliums

»Und Er spricht zu ihnen: Folgt Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen!« (Matthäus 4,19)

Wenn Christus uns in Seiner Gnade beruft, so sollten wir nicht bloß an das denken, was wir sind, sondern auch an das, wozu Er uns machen kann. Er sagt: „Folgt Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Lasst uns Christus nachfolgen, mit dieser Absicht und mit diesem Ziel, und uns davor fürchten, dass wir Ihm womöglich nicht vollkommen nachfolgen, wenn Er uns nicht in einem gewissen Maße als Menschenfischer gebraucht.

Jesus nennt als Ziel der Jüngerschaft die Missionstätigkeit: „Ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Er rief Seine Jünger zur Mitarbeit mit Ihm auf – das heißt: zur Beteiligung an Seinem Werk der Sammlung der „verlorenen Schafe des Hauses Israel“, die sich auf die Sammlung der Heiden ausweiten würde. Jene Männer, die ihre Zeit bisher mit Fischen zugebracht hatten, waren jetzt als „Menschenfischer“ dazu beauftragt, die Herzen und Sinne der Menschen mit der Botschaft Jesu zu erreichen.

Auch heute können wir es sehen, dass es Kinder Gottes gibt, die dem Herrn von ganzem Herzen nachfolgen! Solche macht der Herr Jesus zu Menschenfischern, ja, zu Evangelisten und Predigern, und sendet sie aus nach Afghanistan, in jenes Christus-feindliche Land, oder nach Kasachstan zu den nach Gott Suchenden, auch nach Sizilien zu den Flüchtlingen aus Afrika. Diese Missionare verzichten auf ihre persönlichen Vorteile und Interessen, um den verlorenen Menschen das Evangelium von Jesus Christus zu bringen. Sie sind den ständigen Angriffen des Widersachers ausgesetzt und brauchen unsere Fürbitte vor Gott.

Liebe Missionsfreunde, in dieser Magazinausgabe erfahren Sie, wie der Herr es ermöglicht, Sein Wort in Kasachstan zu verbreiten, den Heilsweg Gottes in Sizilien zu erklären und wie Er dafür sorgte, dass die Prediger in Russland Bibelkommentare erhielten. Und Sie erfahren von dem Segen, mit treuen Geschwistern im Reich Gottes zusammenzuarbeiten. Wir wünschen, dass Sie durch das Lesen dieser Berichte ermutigt werden, dem Herrn, der Seine Gemeinde baut und für jedes Glied einen Platz hat, von ganzem Herzen nachzufolgen. Wir möchten Sie hiermit auch dazu aufrufen, Gott für Sein Wirken auf den Missionsgebieten den gebührenden Dank darzubringen.

 


 

MVH 2 16 DE Cover

Ausgabe 2/2016: Die Kraft des Evangeliums

Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Markus 1,15)

Wer ins Reich Gottes eingehen will, muss Buße tun. Viele Menschen meinen heute, dass sie errettet würden, weil sie zu einer Gemeinde gehören und ein gutes Leben führen. „Schließlich will Gott niemanden vom Himmel ausschließen, mit Ausnahme der wirklich bösen Menschen“, meinen sie.

Gewiss möchte Gott, dass alle gerettet werden, „weil Er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe“ (2. Petr 3,9); aber wenn die Menschen nicht Buße tun, werden sie nie ins Reich Gottes kommen können.

Wir leben in einer Zeit, in der das Evangelium gekürzt und verwässert wird. Es ist heute ebenso unerlässlich wie seit jeher, dass wir Buße und Glauben predigen, dass wir die neue Geburt von oben als Voraussetzung für den Eingang in das Reich Gottes verkündigen, wie es der Herr Jesus bei Nikodemus tat.

Wir wollen von dem Herrn Jesus und den Aposteln lernen, Menschen zur Buße und zum Glauben an das Evangelium aufzurufen. Das heißt, wir weisen die Menschen darauf hin, dass sie dem Evangelium nicht nur Glauben schenken, sondern auch umkehren von ihrem sündigen Weg. Das Evangelium Jesu war ein Ruf zur Jüngerschaft, ein Aufruf, Ihm in unterwürfigem Gehorsam nachzufolgen.

Mit dieser Magazinausgabe möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben, wie sich das Reich Gottes ausbreitet. – Durch Buße und Glauben an Jesus Christus werden Moslems in Afghanistan errettet. Zudem hat Gott eine Tür nach Kasachstan geöffnet, damit wir Sein Wort denen bringen, die sich nach IHM ausstrecken. Bei einem Blick auf das Mittelmeer sind wir erschüttert, dass ca. 700 Flüchtlinge innerhalb einer Woche ertrunken sind. Aber vielen Überlebenden schenkt GOTT eine weitaus größere Hoffnung als die einer verheißungsvollen „EUROPA“-Zukunft – Er schenkt ihnen Gottes Wort, wodurch sie für die Ewigkeit errettet werden können. Auch die aufrüttelnde Predigt „Issaschar“ von Friedrich Wilhelm Krummacher, die Autobiografie „Gnade im Überfluss“ von John Bunyan und weitere Literatur weisen darauf hin, wie Gott allein aus Gnade Menschen rettet.

Möge dieses Heft Sie, liebe Leser, dazu ermutigen, sich mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen und im Gebet für die Missionsarbeit einzustehen.

 


 

Ausgabe 1/2016: Die Kraft des Evangeliums

Wenn wir hören, was unsere Glaubensgeschwister in Afghanistan oder die bibeltreuen Christen in China ertragen müssen – wie sie vom Staat kontrolliert und verfolgt werden, sich deshalb im Untergrund versammeln müssen und immer wieder in Gefahr geraten –, dann sind wir vielleicht versucht, an Gottes Zusagen zu zweifeln. Aber hat nicht der Herr Jesus Selber in Johannes 15,18 gesagt: „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie Mich vor euch gehasst hat“, und in Vers 20: „Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen“? Wenn Christen im Leid geduldig sind, hat Gott Gefallen daran. Immer dann, wenn unsere Geschwister leiden müssen, wird mir bewusst, wie sehr sie dort Trost und Ermutigung von Gott, aber auch von uns benötigen. Jesus sagt in Matthäus 25,40: „Was ihr einem dieser Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan!“

Unsere verdorbene Welt ärgert sich oft über die wahren Christen und ist ihnen gegenüber feindlich gesinnt. Diese Feindschaft kann an verschiedenen Orten unterschiedlich stark empfunden werden. Sie ist jedoch immer da und ist ein fester Bestandteil der Nachfolge Christi. „Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr Seinen Fußstapfen nachfolgt“ (1. Petrus 2,21).

Doch die wirkliche Not in dieser Welt ist nicht Verfolgung und Leid der Christen, sondern die Verlorenheit der Welt. Christus kam, von Liebe getrieben, in diese Welt, um Sünder zu retten. Auch wir Gläubigen sind dazu angehalten, die Sünder zu lieben und sie zur Versöhnung mit Gott zu rufen. Es ist wirklich eine unbeschreibliche Gnade, Mitarbeiter Jesu Christi zu sein, aber auch ein Vorrecht, den großen Auftrag – das Erreichen einer verlorenen Welt mit dem Evangelium – zu erfüllen.

In diesem Auftrag und im Leid unserer Geschwister in Afghanistan, China und Sizilien sind wir mit Ihnen verbunden und machen die Botschaft Gottes in einer Welt bekannt, die nichts mehr braucht, als die Erlösung durch unseren Retter Jesus Christus.

Möge Gott Sie, liebe Leser, durch dieses Missionsmagazin ermutigen, für unsere Missionare und die verfolgten Geschwister zu beten.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgabe 3/2015: Die Kraft des Evangeliums

In dieser Magazinausgabe berichten wir über verschiedene Projekte, die wir durch Gottes Gnade in den letzten Monaten und Wochen umsetzen konnten – insbesondere unter verfolgten Christen und afrikanischen Flüchtlingen. 

Der Missionsauftrag wird in unserer Zeit immer deutlicher. Scharen von Flüchtlingen kommen in Europa an - warum gerade jetzt? Verfolgung, Krieg und Armut gibt es in ihrer Heimat schon länger. Was möchte Gott uns Christen damit zeigen? Für allerlei Rettungsarbeit und Wohlfahrtspflege sorgt der Staat, sodass wir unsere ganze Kraft für den Missionsauftrag verwenden können – die Verbreitung des Evangeliums. Ist das Jesu Wille, dann wird Er Seinen Segen dazu geben, sobald man anfängt diesen zu erfüllen. Eines der wirksamsten Mittel, um eine schlafende Gemeinde, aber auch eine schlafende Familie zu erwecken, ist die volle Hingabe in die Missionsarbeit. Da merkt man den Unterschied zwischen Manöver und Krieg, zwischen Gewohnheitschristentum und Glaubensleben, und die Liebe Christi beginnt uns zu drängen. Ein jeder einmal in seinem Alltagsleben seine freie Zeit und Urlaubsausgaben, sowie sein Verhalten gegenüber seinem Nächsten in Bezug auf die Missionsaufgabe. 

Die Verbreitung des Evangeliums, insbesondere das Erreichen unbekannter Völker, ist immer wieder eine große Herausforderung. Doch wunderbar öffnet Gott Türen und zeigt uns neue Wege, um Sein Werk voran zu bringen. Ich möchte Euch einladen, Euch hier einmal Zeit zu nehmen, um das aktuelle Magazin zu lesen und zu sehen, wie Gott sich um junge Christen in Afghanistan sorgt – inmitten von Terror und Verfolgung; auch die verschiedenen Möglichkeiten, das Wort Gottes nach Nordkorea zu bringen; über die Missionsreise nach Sizilien und den Dienst unter den afrikanischen Flüchtlingen. 

Jesus Christus bereitet SEINE Braut, die weltweite Gemeinde, auf SEINE Wiederkunft vor und wir dürfen gemeinsam daran mitarbeiten. Was für ein Privileg!

 


  

Ausgabe 2/2015: Die Kraft des Evangeliums

Wir bleiben nicht, wie wir sind, sondern verändern uns im Laufe unseres Lebens. Wir werden von unseren Eltern erzogen, erhalten eine Ausbildung, orientieren uns um oder trainieren für ein bestimmtes Ziel. Die Erziehung eines kleinen Kindes stellt meist eine große Herausforderung dar. Ebenso die Veränderung einer langjährigen Gewohnheit bei erwachsenen Menschen. Je höher Menschen ihren Maßstab legen, desto mühseliger ist der Weg der Veränderung.

Doch alles wird unbedeutend im Vergleich zur Herausforderung, dem lebendigen Gott gegenüberzutreten. Wie kann ein in Sünde geborener Mensch so verändert werden, dass er gemäß dem Maßstab Gottes gerecht ist? Von jeher scheitern alle menschlichen Anstrengungen! Für diese Veränderung braucht es nämlich Kraft, den Menschen von der Macht der Sünde zu trennen. Doch diese Kraft hat niemand. Keine Klugheit und keine Macht dieser Welt bringt das zustande. Diese Kraft hat nur das Evangelium! Allein die Botschaft von der Erlösung des sündigen Menschen durch den Sühnetod Jesu Christi hat die Kraft, den Bann der Sünde zu brechen und so dem Menschen die Gerechtigkeit zu verleihen, die vor Gott gilt.

In dieser Magazin-Ausgabe können Sie davon lesen, wie Gott Menschen durch eben dieses Evangelium verändert, wie Er sie vor dem ewigen Gericht – das ja zwingend auf die Sünde folgt – rettet. Da sind zum Beispiel zwei Jungen, die nach ihrer Flucht mit ihren Eltern aus Afghanistan alleine blieben, weil ihre Eltern ermordet wurden. Doch Gott ließ sie nicht allein. Er ließ sie bis nach Europa kommen, wo sie von Jesus Christus hörten und zum lebendigen Glauben fanden. Mittlerweile sind sie als erwachsene Brüder missionarisch in Afghanistan und Pakistan tätig. Gottes Kraft hat ihnen geholfen, ihren Feinden zu vergeben und für sie zu beten.

In einem weiteren Bericht stoßen Sie auf einen Mann, welcher ohne Wiedergeburt in einer Kirche zum Predigen zugelassen wurde. Als Gott ihn aber das Evangelium erkennen ließ und ihn aus seiner Verlorenheit errettete, wurde er aus der Kirche gedrängt. Doch Gott wirkte weiter und ließ eine wachsende Gemeinde von Christen entstehen, die sich am Evangelium festhalten.

Lassen Sie uns gemeinsam das Evangelium weitertragen! Es hat die Kraft, Menschen von Ihren Sünden zu befreien!

 


  

Ausgabe 1/2015: Die Kraft des Evangeliums

Die Zeit zwischen der Auferstehung Jesu Christi und Seiner Wiederkunft ist für Kinder Gottes geprägt von Leiden und Verfolgung, aber mehr noch von wunderbaren Gnadenerweisen unseres Herrn an vielen Menschen. Er sendet Seine Boten in die ganze Welt aus, zur Erfüllung der Weissagung von Jesaja 49:

„Ich habe Dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit Du der ganzen Welt die Rettung bringst, die von Mir kommt.”

Wir berichten in dieser Ausgabe von verschiedenen Missionsprojekten, in denen Gott uns die Verbreitung des Evangeliums ermöglicht hat. Die Erweckung unter den Flüchtlingen in Sizilien bringt einen ständigen Bedarf an Bibeln in verschiedenen Sprachen, an Schriften sowie an Schulungsmaterial mit sich. In Afghanistan wächst die Untergrundgemeinde, trotz unvorstellbar grausamer Verfolgung der Christen. Immer mehr Muslime kommen zum wahren Glauben an Jesus Christus. In Nordkorea werden die Christen nach wie vor am härtesten verfolgt. Schätzungsweise 40.000 von ihnen befinden sich in Arbeitslagern. Beten Sie für die verfolgten Christen in Afghanistan und Nordkorea, damit sie nicht mutlos werden, sondern diese Leiden aus Gottes Hand nehmen!

Auch wenn damit zu rechnen ist, dass die Ablehnung und die Nachstellungen gegenüber treuen Christen weiter zunehmen, werden alle Kinder Gottes durch den Ausspruch ermutigt: “So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker… Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!” (Matthäus 28,19-20)

Diesem Auftrag wollen wir uns stellen, getröstet durch die Zusage unseres Herrn, dass Er stets bei uns ist. Und um Ihn und Sein Wirken soll es gehen – darauf möchten wir auch durch die Missionsberichte hinweisen. Wir sind nur Werkzeuge in Seiner Hand, die Er so gebrauchen möge, wie Er will. Sei es in der Evangeliumsverkündigung, in Missioseinsätzen, bei der Herstellung christlicher Literatur und Medien, in praktischer Arbeit oder als Berichterstatter – wir wollen eine Stimme der Hoffnung sein!

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgabe 4-5/2014: Unser Auftrag – das Evangelium verbreiten

Als wiedergeborene Christen stehen wir im Auftrag, das Evangelium von Jesus Christus zu verbreiten. Deshalb möchte ich Sie, liebe Leser, dazu aufrufen, dass wir uns auch in dieser Jahreszeit auf das Wesentliche konzentrieren und keine Mühe scheuen, die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben! Ungefähr 10% der deutschen Bürger haben gar keine Vorstellung vom Evangelium. Unser Missionsauftrag ist groß!

In dieser Ausgabe unseres Magazins stellen wir Ihnen einige beispielhafte Situationen aus dem Leben solcher Menschen vor, die die Verkündigung des Evangeliums als ihre Mission ansehen:

Ost-Deutschland
Schon vor vielen Jahren legte der Herr es einem Bruder aufs Herz, für die Stadt Magdeburg zu beten. Gott hat sein Gebet erhört – doch anders als erwartet!

Ferner Osten
Es ist kalt in Sibirien! Kalt ist es leider auch in den Herzen vieler Einwohner dort. Besonders hart ist es, die Wärme des Evangeliums zu den ständig bewachten Hilfsarbeitern zu bringen – den Nordkoreanern.

Afrikaner in Europa
Die Medien berichten von gefährlichen Mittelmeerüberfahrten der Afrikaner und überfüllten Auffanglagern. Dabei dreht sich alles um die äußeren Umstände der Flüchtlinge und um genervte Anwohner. Doch wie sieht es in ihrer Seele aus? Bei vielen besteht ein großer Hunger nach Frieden mit Gott! Wie kann ihnen geholfen werden?

Lassen Sie sich beim Lesen ermutigen, Gott zu vertrauen! Wenn Er uns vor eine Aufgabe stellt, ist sie nicht unlösbar! Er Selbst stellt uns die Lösungen parat. Eph. 2,10: „Denn wir sind Seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.”

 


 

Ausgabe 3/2014: Christus ist mein Leben

Was ist mein Leben? Ist es Genuss? Ist es Reichtum? Ist es Ehre und Ruhm? Ist es die kleine heile Welt um mich herum? Wenn es nicht Christus Selbst ist, stehe ich mir selbst im Weg! Christus hat Sein eigenes Leben ganz dem Erlösungswerk gewidmet, um mich aus der Sündensklaverei loszukaufen. Dieses Wunder Seines Erbarmens über mich versetzt mich in Staunen und veranlasst mich zur ehrfürchtigen Hingabe an IHN, meinen Retter. Er hat ja für meine ewige Freiheit bezahlt, hat dafür Sich Selbst zum Opfer gegeben! Ihm gehöre ich! Sollte Er da nicht auch Ziel und Inhalt jeder Bestrebung in mir sein? Sollte da nicht mein gesamtes Handeln dem Zweck Seiner Ehre dienen?

In dieser Zeitschrift berichten wir Ihnen davon, wie Gott Menschen, die Christus im Zentrum ihres Lebens haben für die Verbreitung Seines Evangeliums einsetzt. Da sind Menschen, die mit ihren finanziellen Mitteln Missionare im praktischen Einsatz unterstützen. Da sind Geschwister, die mit missionarischem Einsatz alles tun, damit suchende Seelen mit Christus in Berührung kommen. Lesen Sie dazu unsere Berichte!

Von Herzen wünschen wir Ihnen viel Freude und Ermutigung beim Lesen! Gott möge dadurch auf's Neue geehrt und gepriesen werden!

 


 

Ausgabe 2/2014: Hoffnung allein in Christus

Viele Afrikaner werden vermutlich gerade jetzt, da Sie diese Zeilen lesen, ihr Leben aufs Spiel setzen, um sich von mafiösen Schlepperbanden nach Europa schleusen zu lassen. Viele von Ihnen überqueren jetzt vielleicht gerade das Mittelmeer, sind vielleicht sogar in Seenot oder versuchen auf die italienische Insel Lampedusa oder Sizilien zu gelangen.

Andere wiederum suchen Schutz vor dem Kugelhagel von militanten Gruppen in Afghanistan, liegen gerade unter dem Küchentisch, um den splitternden Fensterscheiben zu entgehen. Wer auch immer so um sein Leben kämpft, tut es in Hoffnung auf etwas Besseres. Und dann stellt sich nach kurzer Zeit heraus, dass auch das neue Glück nur von kurzer Dauer ist.

Lesen Sie, wie Gott diesen Menschen eine unerschütterliche Hoffnung gibt, für deren Stillung Gott selbst garantiert. Beten Sie mit uns für diese suchenden Seelen. Im Gegenzug möchten wir die Freude an Gottes Wirken mit Ihnen teilen. Dazu haben wir dieses Magazin verfasst.

 


 

Ausgabe 1/2014: Jesus baut Seine Gemeinde

Viele Menschen glaubten an Jesus als an einen großen Propheten; ihren persönlichen Erretter erkannten sie allerdings nicht in Ihm. Ihr Glaube war nicht auf dem Felsen, der Christus ist, gegründet und somit zum Scheitern verurteilt.

– „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!” Diese Antwort des Petrus kam, getrieben vom Heiligen Geist, aus seinem tiefsten Herzen und aus klarer Überzeugung. Petrus, diesen Namen hatte Jesus Selbst ihm gegeben. Er bedeutet „Fels”. Der Herr hatte Petrus auf das sicherste Fundament gegründet; aber damit war Gottes Plan noch nicht abgeschlossen. Petrus sollte erleben, wie Christus Sich eine Gemeinde erbaut, die unverwüstlich ist.

Er Selbst, der Sohn Gottes, hat Sich als Bauherr und Erhalter verpflichtet. Keine Macht der Welt ist in der Lage, diesen Plan Gottes zunichte zu machen. Und gerade da, wo die Existenz einer Gemeinde Christi als unmöglich erscheint, verherrlicht sich Gott, indem Er sich siegreich gegen die Macht Satans behauptet. Das Wunder von Bethlehem bezeugt dies in herrlicher Weise. Wie ein zartes Pflänzchen wurde der Sohn Gottes in einem unscheinbaren Winkel geboren. Sofort formierte sich heftigster Widerstand; der Bau der Gemeinde, der hier sichtbar begann, sollte im Keim erstickt werden – doch ohne Erfolg.

Der Siegeszug Jesu setzt sich bis heute fort und wird einst im Himmel vollendet. Diese Perspektive gibt uns Grund, unserem Herrn mit der größten Freude zu dienen und Ihm zu vertrauen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen dieses Magazins. Möge der Herr Sie auch in diesem Jahr durch Seine Gnade führen und erhalten!

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgabe 4/2013: Der feste Stand

Wie unser Leben einen sicheren und festen Stand erhält, sagt die Bibel (Mt. 7,24):

„Darum gleicht jeder, der auf Meine Worte hört und tut, was Ich sage, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut.”

Nur derjenige, der durch die Gnade des Herrn den Ruf Jesu hört, Ihm aufgrund Seiner unwiderstehlichen Gnade gehorcht und im Glauben zu Ihm kommt, wird auf diesen Felsen, der Christus heißt, gestellt. Alle Bemühungen der Menschen, durch gute Werke eine heile Welt zu schaffen oder sich gar den Himmel zu verdienen, sind dagegen zum Scheitern verurteilt. Lasst uns also nicht ängstlich um uns blicken und zögerlich einen Fuß vor den anderen setzen oder uns von unseren Gefühlen irreführen lassen, sondern lasst uns in diesem festen Stand „an den Füßen das Schuhwerk der Bereitschaft [tragen], das Evangelium des Friedens zu verbreiten!” Eph. 6,15. Wir wünschen Ihnen, dass Sie durch das Lesen dieser Ausgabe hierin ermutigt und gestärkt werden. Dazu wünschen wir Ihnen Gottes reichen Segen!