Main menu

Magazin Abo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MVH 5 16 DE Cover

Ausgabe 5/2016: Die Kraft des Evangeliums

Wir sind mit großem Dank erfüllt, wenn wir auf das vergangene Jahr zurückschauen. Wieviel Gnade und Segen hat unser Herr uns zur Missionsarbeit geschenkt! Allein über 22.000 Bibeln konnten in diesem Jahr zu den Missionsfeldern gebracht werden. Dankbar sind wir auch für Brüder, die die rettende Botschaft treu verkündigen. Vor allem sind wir ermutigt wegen der vielen Menschen, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben.

Das Zeugnis eines jungen Mannes aus Afrika erfreute uns sehr. Er war ein harter und bösartiger Mensch und so gefährlich, dass man sogar eine Belohnung auf ihn aussetzte, tot oder lebendig. Als dem Afrikaner diese Nachricht zu Ohren kam, verließ er schleunigst das Land und kam so als Flüchtling nach Sizilien. Dort hörte er zum ersten Mal die rettende Botschaft von Jesus Christus. Durch die Predigt von Daniel bekehrte sich dieser bösartige Afrikaner. Er ist ein besonderes Zeugnis für die rettende Gnade Gottes.

Omar* war ein starker Trinker und Verkäufer von Alkohol und Rauschgift. Als er einmal mit einem seiner Freunde durch die Straßen zog, kamen sie bei einer kleinen Versammlung von Gläubigen vorbei. Sie blieben zögernd stehen, dann betraten sie den Raum; darin stand ein Mann und predigte. Eigentlich gingen sie nur hinein, um den Prediger zu verspotten; aber etwas von dem, was er sagte, berührte Omars* Herz. Er wurde durch die Gnade Gottes gläubig an Jesus Christus als seinen Erretter, und heute ist er ein hingegebener Missionar in Afghanistan und Kasachstan.

Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Sie umschließt Martin Luther, diesen ehemaligen römisch-katholischen Mönch, John Newton, den Sklavenhändler und viele mehr.

Die Bibel überliefert uns die außergewöhnliche Bekehrung des Saulus von Tarsus. Dieser erbitterte Feind Christi, in seinen eigenen Worten der Erste (das heißt Schlimmste) aller Sünder, wurde zum größten Evangelisten und Theologen, den die Welt jemals gesehen hat. Paulus hörte nie auf, sich darüber zu wundern, dass Gott jemanden wie ihn erlösen konnte. Er sah sich selber als herausragendes Beispiel der rettenden Gnade Gottes an.

Der Zweck, warum Christus in diese gefallene Welt gekommen ist, war: Sünder zu retten. Vor Seiner Geburt sagte der Engel zu Joseph: „Denn Er wird Sein Volk erretten von seinen Sünden“ (Mt. 1,21). In Lukas 19,10 nennt der Herr den Zweck Seines Kommens in diese Welt: „Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ Die Ansicht von Paulus ist: Wenn der Herr mit dem größten aller Sünder geduldig sein kann, dann ist kein Mensch außerhalb der Reichweite der Gnade Gottes. Ja, so wie Jesus Christus Paulus aus Gnade rettete, so tut Er es auch heute, indem Er einem Menschen das Evangelium verkündigen lässt und ihn dabei zu der Einsicht führt, dass er nur im Tod Christi versöhnt worden ist.

Sicherlich gibt es auch für jeden von uns manche Gelegenheiten, unseren Nächsten die Freudenbotschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Lasst uns diese Möglichkeiten furchtlos nutzen und dazu beitragen, dass das Evangelium noch vielen Menschen kundgetan werden möge! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen GOTTES gnädige Führung im Jahr 2017!

 


 

MVH 4 16 DE Cover

Ausgabe 4/2016: Die Kraft des Evangeliums

»Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden ...«
(1. Thessalonicher 1,8)

Das Evangelium von Jesus Christus muss und wird weiter verkündigt werden. Der Apostel Paulus gibt den Thessalonichern ein zweifaches Zeugnis: Ihr Zeugnis war erklungen, und ihr Glaube war bekannt geworden. Sie hatten die Botschaft des Herrn verbreitet und sie zugleich in der Praxis ihres täglichen Lebens ausgelebt. Die Thessalonicher dienten nicht mehr den Götzen, sondern bekehrten sich zu dem lebendigen und wahren Gott, um Ihm zu dienen. Wohin auch immer diese Christen gingen, wurde das Evangelium gehört. Ihr Beispiel war umfassend, reichte über die Grenzen Thessalonichs hinaus, bis nach Mazedonien und Achaja, und schließlich über die Landesgrenzen hinweg. Ihr Vorbild ist für uns heute noch nachahmenswert.

Vor zwei Jahren durften wir einem jungen Mann das Evangelium erklären. Bei den ersten Begegnungen war er sehr skeptisch gegenüber der Botschaft. Nach einigen Monaten sagte er: »Gott kann mir meine Sünden nicht vergeben; ich war ein Verbrecher und Gotteslästerer!« Wir bezeugten ihm, dass Jesus Christus gerade für Sünder gekommen ist, und schenkten ihm eine Bibel mit dem dringenden Rat, sie zu lesen. Tatsächlich las er sie und beobachtete gleichzeitig für eine gewisse Zeit die Christen in seiner Umgebung. Und es dauerte nicht mehr lange, bis er dem Evangelium glaubte und Jesus als seinen Herrn und Retter annahm.

Gott veränderte sein Herz, und nun konnte der junge Mann nicht mehr schweigen. Überall, wo er hinkam, verkündete er das Evangelium von Jesus Christus. Heute ist er ein lebendiges Zeugnis für viele Menschen, und sein Glaube an Jesus Christus ist vielen bekannt geworden.

Lesen Sie dieses Magazin, und Sie werden noch mehr von Gottes Wirken erfahren – von Zeugen aus Afghanistan, die bereit sind, für ihren Glauben und die Verkündigung des Evangeliums zu sterben; von einem Zeugen aus Kasachstan, den Gott von seiner Drogensucht befreite. Wir berichten über die Zurüstung von Verkündigern, Jüngerschaftskurse und die Evangelisation in Sizilien, sowie von unserem Dienst in Deutschland. Mögen diese Zeugnisse und Berichte Sie ermutigen, sich mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen, damit der Name des Herrn vielen bekannt werde!

 


 

MVH 2 16 DE Cover

Ausgabe 3/2016: Die Kraft des Evangeliums

»Und Er spricht zu ihnen: Folgt Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen!« (Matthäus 4,19)

Wenn Christus uns in Seiner Gnade beruft, so sollten wir nicht bloß an das denken, was wir sind, sondern auch an das, wozu Er uns machen kann. Er sagt: „Folgt Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Lasst uns Christus nachfolgen, mit dieser Absicht und mit diesem Ziel, und uns davor fürchten, dass wir Ihm womöglich nicht vollkommen nachfolgen, wenn Er uns nicht in einem gewissen Maße als Menschenfischer gebraucht.

Jesus nennt als Ziel der Jüngerschaft die Missionstätigkeit: „Ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Er rief Seine Jünger zur Mitarbeit mit Ihm auf – das heißt: zur Beteiligung an Seinem Werk der Sammlung der „verlorenen Schafe des Hauses Israel“, die sich auf die Sammlung der Heiden ausweiten würde. Jene Männer, die ihre Zeit bisher mit Fischen zugebracht hatten, waren jetzt als „Menschenfischer“ dazu beauftragt, die Herzen und Sinne der Menschen mit der Botschaft Jesu zu erreichen.

Auch heute können wir es sehen, dass es Kinder Gottes gibt, die dem Herrn von ganzem Herzen nachfolgen! Solche macht der Herr Jesus zu Menschenfischern, ja, zu Evangelisten und Predigern, und sendet sie aus nach Afghanistan, in jenes Christus-feindliche Land, oder nach Kasachstan zu den nach Gott Suchenden, auch nach Sizilien zu den Flüchtlingen aus Afrika. Diese Missionare verzichten auf ihre persönlichen Vorteile und Interessen, um den verlorenen Menschen das Evangelium von Jesus Christus zu bringen. Sie sind den ständigen Angriffen des Widersachers ausgesetzt und brauchen unsere Fürbitte vor Gott.

Liebe Missionsfreunde, in dieser Magazinausgabe erfahren Sie, wie der Herr es ermöglicht, Sein Wort in Kasachstan zu verbreiten, den Heilsweg Gottes in Sizilien zu erklären und wie Er dafür sorgte, dass die Prediger in Russland Bibelkommentare erhielten. Und Sie erfahren von dem Segen, mit treuen Geschwistern im Reich Gottes zusammenzuarbeiten. Wir wünschen, dass Sie durch das Lesen dieser Berichte ermutigt werden, dem Herrn, der Seine Gemeinde baut und für jedes Glied einen Platz hat, von ganzem Herzen nachzufolgen. Wir möchten Sie hiermit auch dazu aufrufen, Gott für Sein Wirken auf den Missionsgebieten den gebührenden Dank darzubringen.

 


 

MVH 2 16 DE Cover

Ausgabe 2/2016: Die Kraft des Evangeliums

Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Markus 1,15)

Wer ins Reich Gottes eingehen will, muss Buße tun. Viele Menschen meinen heute, dass sie errettet würden, weil sie zu einer Gemeinde gehören und ein gutes Leben führen. „Schließlich will Gott niemanden vom Himmel ausschließen, mit Ausnahme der wirklich bösen Menschen“, meinen sie.

Gewiss möchte Gott, dass alle gerettet werden, „weil Er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe“ (2. Petr 3,9); aber wenn die Menschen nicht Buße tun, werden sie nie ins Reich Gottes kommen können.

Wir leben in einer Zeit, in der das Evangelium gekürzt und verwässert wird. Es ist heute ebenso unerlässlich wie seit jeher, dass wir Buße und Glauben predigen, dass wir die neue Geburt von oben als Voraussetzung für den Eingang in das Reich Gottes verkündigen, wie es der Herr Jesus bei Nikodemus tat.

Wir wollen von dem Herrn Jesus und den Aposteln lernen, Menschen zur Buße und zum Glauben an das Evangelium aufzurufen. Das heißt, wir weisen die Menschen darauf hin, dass sie dem Evangelium nicht nur Glauben schenken, sondern auch umkehren von ihrem sündigen Weg. Das Evangelium Jesu war ein Ruf zur Jüngerschaft, ein Aufruf, Ihm in unterwürfigem Gehorsam nachzufolgen.

Mit dieser Magazinausgabe möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben, wie sich das Reich Gottes ausbreitet. – Durch Buße und Glauben an Jesus Christus werden Moslems in Afghanistan errettet. Zudem hat Gott eine Tür nach Kasachstan geöffnet, damit wir Sein Wort denen bringen, die sich nach IHM ausstrecken. Bei einem Blick auf das Mittelmeer sind wir erschüttert, dass ca. 700 Flüchtlinge innerhalb einer Woche ertrunken sind. Aber vielen Überlebenden schenkt GOTT eine weitaus größere Hoffnung als die einer verheißungsvollen „EUROPA“-Zukunft – Er schenkt ihnen Gottes Wort, wodurch sie für die Ewigkeit errettet werden können. Auch die aufrüttelnde Predigt „Issaschar“ von Friedrich Wilhelm Krummacher, die Autobiografie „Gnade im Überfluss“ von John Bunyan und weitere Literatur weisen darauf hin, wie Gott allein aus Gnade Menschen rettet.

Möge dieses Heft Sie, liebe Leser, dazu ermutigen, sich mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen und im Gebet für die Missionsarbeit einzustehen.

 


 

Ausgabe 1/2016: Die Kraft des Evangeliums

Wenn wir hören, was unsere Glaubensgeschwister in Afghanistan oder die bibeltreuen Christen in China ertragen müssen – wie sie vom Staat kontrolliert und verfolgt werden, sich deshalb im Untergrund versammeln müssen und immer wieder in Gefahr geraten –, dann sind wir vielleicht versucht, an Gottes Zusagen zu zweifeln. Aber hat nicht der Herr Jesus Selber in Johannes 15,18 gesagt: „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie Mich vor euch gehasst hat“, und in Vers 20: „Haben sie Mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen“? Wenn Christen im Leid geduldig sind, hat Gott Gefallen daran. Immer dann, wenn unsere Geschwister leiden müssen, wird mir bewusst, wie sehr sie dort Trost und Ermutigung von Gott, aber auch von uns benötigen. Jesus sagt in Matthäus 25,40: „Was ihr einem dieser Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan!“

Unsere verdorbene Welt ärgert sich oft über die wahren Christen und ist ihnen gegenüber feindlich gesinnt. Diese Feindschaft kann an verschiedenen Orten unterschiedlich stark empfunden werden. Sie ist jedoch immer da und ist ein fester Bestandteil der Nachfolge Christi. „Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr Seinen Fußstapfen nachfolgt“ (1. Petrus 2,21).

Doch die wirkliche Not in dieser Welt ist nicht Verfolgung und Leid der Christen, sondern die Verlorenheit der Welt. Christus kam, von Liebe getrieben, in diese Welt, um Sünder zu retten. Auch wir Gläubigen sind dazu angehalten, die Sünder zu lieben und sie zur Versöhnung mit Gott zu rufen. Es ist wirklich eine unbeschreibliche Gnade, Mitarbeiter Jesu Christi zu sein, aber auch ein Vorrecht, den großen Auftrag – das Erreichen einer verlorenen Welt mit dem Evangelium – zu erfüllen.

In diesem Auftrag und im Leid unserer Geschwister in Afghanistan, China und Sizilien sind wir mit Ihnen verbunden und machen die Botschaft Gottes in einer Welt bekannt, die nichts mehr braucht, als die Erlösung durch unseren Retter Jesus Christus.

Möge Gott Sie, liebe Leser, durch dieses Missionsmagazin ermutigen, für unsere Missionare und die verfolgten Geschwister zu beten.