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MVH2017 4

Ausgabe 4/2017: Die Kraft des Evangeliums

»Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an Ihn glauben würden zum ewigen Leben.« (1.Tim. 1,15-16)

Wir dürfen auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurückblicken, in dem Gott auf vielfältige Weise Segen geschenkt hat. Ihm gebührt zuallererst der Dank und die Ehre in allen Dingen. Wir sind so dankbar, dass die Frohe Botschaft zahlreichen Menschen weitergegeben werden konnte – durch viele Bibeln und Schriften, durch Missionsreisen und biblische Unterweisungen sowie durch viele persönliche Gespräche mit den Menschen.

Die Gebete und die Unterstützung unserer Missionsfreunde haben erheblich dazu beigetragen, dass eine Vielzahl von Sündern das Evangelium hören durfte. Aber auch Gläubige wurden durch bibeltreue Literatur ermutigt, den Herrn von ganzem Herzen zu lieben und Ihm zu gehorchen. Verfolgte Gemeinden wurden gefestigt und Gläubige im Glauben zugerüstet.

Warum brauchen die verfolgten Christen überhaupt Ermutigung, und wie erfahren sie diese? Was bezweckt das Missionswerk mit Reisen junger Christen auf das Missionsfeld, und wie läuft solch eine Reise ab? Das erfahren Sie in der Ihnen vorliegenden Magazinausgabe. Darüber hinaus finden Sie eine Vorschau auf die neu von uns herausgegebene Literatur. Im Reich Gottes mitarbeiten zu dürfen, ist ein unverdientes Vorrecht und große Freude! Lesen Sie auf diesen Seiten von Gottes wunderbarem Wirken und Seinem Segen auf den Missionsfeldern!

Wir wünschen Ihnen Gottes Gnade und Führung für das kommende Jahr 2018!

 


 

MVH2017 3

Ausgabe 3/2017: Die Kraft des Evangeliums

Josias Reformation

»Und seinesgleichen ist vor ihm kein König gewesen, der sich so von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit allen seinen Kräften dem HERRN zuwandte, ganz nach dem Gesetz Moses; auch nach ihm ist keiner seinesgleichen aufgestanden.« (2. Könige 23,25)

Christen sollten in ständiger Buße und Erneuerung des Herzens leben, wie Martin Luther es am Anfang seiner berühmten 95 Thesen forderte, die er vor 500 Jahren in Wittenberg erstmals veröffentlichte.

Die diesjährige Voice of Hope-Konferenz stand unter dem Motto: »JOSIAS REFORMATION«. Ein biblisches Vorbild für eine wahre Reformation finden wir zu der Zeit, als Josia König in Jerusalem war.

Bereits im Alter von acht Jahren wurde Josia König. Mit 16 begann er, selbstständig nach Gott zu suchen. Im Alter von 20 Jahren begann er das Land zu reformieren – das Volk Gottes vom Götzendienst zu befreien. Als der König 26 Jahre alt war, wurde bei der Tempelrenovierung die Schriftrolle des Gesetzes Gottes gefunden. Die Reaktion Josias auf die Wahrheit zeigte, welchen Stellenwert das Wort Gottes für ihn hatte und auch, wieso es für uns heute von so wichtiger Bedeutung ist. Eine weitere wichtige Neuerung, die Josia nach Kenntnisnahme der Gesetzesschrift einführte, war die jährliche Feier des Passahfests.

Wenn Buße und Erneuerung in einem Christenherzen stattfindet, führt dies zu einem demütigen und zerbrochenen Geist. Gott hat versprochen, dort zu wohnen, wo Er von ganzem Herzen gesucht wird.

»Weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du Seine Worte gegen diesen Ort und gegen seine Einwohner hörtest, ja, weil du dich vor Mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor Mir geweint hast, so habe auch Ich darauf gehört, spricht der HERR« (2.Chr. 34,27).

Hier finden wir den äußeren Ausdruck der inneren Demütigung Josias beschrieben, denn wahre Demütigung zeigt sich sowohl äußerlich als auch innerlich. Das Wort Gottes hatte ihn mitten ins Herz getroffen. Wahre Reformation gibt es nur, wenn Menschen das Wort Gottes lesen und es sie nicht kalt lässt. Eine Ausrichtung auf Gottes Wort und die Absicht zur Erneuerung, wie Josia sie hatte, führen zu wahrer Reformation im persönlichen Leben sowie in der Familie und Gemeinde.

Mit dieser Magazinausgabe möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Missionsarbeit geben. Die Berichte und Zeugnisse zeigen, wie das Wort Gottes sich ausbreitet und welche Kraft das Evangelium auch heute noch hat. Möge dieses Heft Sie, liebe Leser, dazu ermutigen, sich mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums einzusetzen und im Gebet für die Missionsarbeit einzustehen.

 


 

 

MVH2017 2

Ausgabe 2/2017: Die Kraft des Evangeliums

»So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.« (Matthäus 5,16)

Warum sollen wir gute Werke tun? Die Bibel lehrt uns, dass wir als Christen sowohl das Evangelium predigen als auch unseren Glauben praktisch ausleben sollen. Gott hat uns gerettet und uns zu Seinem Volk gemacht, das eifrig ist, Gutes zu tun. Warum tun wir also Gutes? Die Bibel nennt uns jede Menge Gründe; dies sind einige der Motivationen für ein Leben voller guter Werke:

Wir tun Gutes, weil wir Gott lieben und Ihm gehorchen wollen (1.Joh. 5,3); wir tun Gutes aus Nächstenliebe (Mt. 22,36-40); wir tun Gutes, um die Welt auf Gottes Wesen und Werk hinzuweisen (Mt. 5,16); und schließlich tun wir Gutes, damit den Menschen die Ohren geöffnet werden für das Evangelium.

Christen sollen den ganzen Menschen lieben, indem sie ihn nach Leib, Seele und Geist wertschätzen; von daher ist es nur folgerichtig, einem Menschen Liebe entgegenzubringen, indem man seine äußerlichen Nöte lindert und – mehr noch: – ihm die rettende Botschaft verkündigt. Das ist wahre Liebe! Das ist echte Barmherzigkeit dem ganzen Menschen gegenüber, nicht nur in Bezug auf einen Teil von ihm.

Das Licht, das Gott Selbst in Seinen Kindern durch das Evangelium angezündet hat, soll – ebenso wie auch sonst jedes Licht – die Umgebung erhellen. Dazu sind wir berufen! Und gerade, weil Gott dieses Licht des Evangeliums Seinen Kindern gegeben hat, um zu leuchten – was in ihren guten Werken zum Ausdruck kommt –, treffen sie beständig auf Widerstand, Ablehnung, Verleumdung und sogar Misshandlung.

Als Jesus Seinen Jüngern den Auftrag gab, das Evangelium in die ganze Welt hinauszutragen, sagte Er ihnen bereits im Voraus, dass sie mit viel Widerstand rechnen müssen. War es wirklich nötig, so viele Risiken auf sich zu nehmen, um die Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten? Und lohnte sich der Einsatz? Auf jeden Fall! Denn trotz des großen Widerstands kamen überall Menschen zum Glauben an das Evangelium und wurden errettet. Schließlich ist durch den unermüdlichen Einsatz vieler Missionare das Evangelium bis zu uns gelangt!

Liebe Missionsfreunde, in dieser Ausgabe erfahren Sie, wie Gott in Seiner Gnade durch das Evangelium wirkt. Er sendet treue Christen aus. Er bereitet sie darauf vor, sich der Missionsarbeit zu widmen und Wagnisse und Widerstände auf sich zu nehmen. Und Er verbreitet durch sie Sein Evangelium und errettet dadurch Menschen, damit sie Ihn, den Vater, preisen.

Als Mitarbeiter von Voice of Hope wünschen wir uns, dass die Zeugnisse dieses Magazins noch mehr Lesern Mut machen, selbst Gottes Auftrag, aus allen Nationen Menschen zu Jüngern zu machen, nachzukommen und die zu unterstützen, die im vollzeitlichen Missionsdienst stehen. Denn trotz der Hindernisse lohnt es sich immer, alle Wagnisse und Widerstände auf sich zu nehmen!

 


 

MVH2017 1

Ausgabe 1/2017: Die Kraft des Evangeliums

»Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde! Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn« (1. Korinther 9,16-17).

Es gibt eine Geschichte von einem alten Missionar, der aus Afrika in seine Heimat Amerika zurückkehrte. Er reiste mit demselben Schiff wie Präsident Theodore Roosevelt, der in Afrika auf Großwildjagd war. In New York angekommen, wurde der Präsident von Menschenmassen jubelnd begrüßt, während dem Missionar keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

»Irgendwie ist es ungerecht«, sagte der Missionar mit enttäuschter Stimme zu seiner Frau. »Wir geben unser Leben hin, um Menschen für den Herrn zu gewinnen, und wenn wir dann in der Heimat ankommen, erwartet uns kein Lohn, und niemand begrüßt uns. Der Präsident erschießt ein paar Tiere – und wird wie ein König empfangen.« Als sie vor dem Schlafengehen beteten, merkte der Missionar, wie der Herr zu ihm sagte: »Weißt du, warum du noch keinen Lohn empfangen hast? Du bist noch nicht daheim.«

Paulus verfolgte in seinem Dienst dasselbe Ziel. Er hatte keine irdische, vergängliche Belohnung im Sinn. Er diente Gott bei der Verkündigung des Evangeliums mit ganzem Einsatz seines Herzens und seiner Person. Der Apostel war auch bereit zu warten, bis er daheim angekommen sei – in seinem endgültigen Zuhause –, um dort zu empfangen, was Gott ihm verheißen hatte.

Gott hat uns Gläubigen verschiedene Aufgaben und Begabungen zugeteilt; aber eine Aufgabe ist der größte Auftrag und das höchste Privileg: den verlorenen Menschen die Botschaft Jesu Christi zu verkündigen.

Ein Missionsfeld, das der Herr uns gegeben hat, befindet sich vor unserer Tür – ob in Deutschland oder auch in ganz Europa: Er hat die Flüchtlinge zu uns gebracht; denn ohne Seinen Willen geschieht nichts auf der Erde. Wir sind nun gefordert, ihnen die Botschaft von der Errettung durch Jesus Christus mitzuteilen.

Mit diesem Magazin wollen wir unserem Herrn die Ehre geben. Denn Er ist es, der die Türen nach Afghanistan geöffnet hat, damit Sein Wort zu denen gebracht werde, die sich nach Ihm sehnen. Lesen sie auch die Zeugnisse solcher Menschen, die durch die Gnade Gottes errettet wurden, und den Bericht über die Entstehung der Gemeinde in Sizilien. Weiter möchten wir einen kleinen Einblick in die Missionsarbeit in Kasachstan geben, wo wir sehen, wie der Herr dort in einem moslemischen Dorf wirkte. Auch von den Projekten, die wir durch Gottes Gnade in den letzten Monaten und Wochen umsetzen konnten, erfahren Sie in diesem Magazin.

Liebe Geschwister, ich möchte euch dazu ermutigen, euch mit uns gemeinsam für die Verbreitung des Evangeliums und die Ausweitung der missionarischen Arbeit im In- und Ausland einzusetzen. Lasst uns mit vollem Einsatz und ungeteilter Hingabe Gott dienen, bis wir endlich daheim beim Herrn angekommen sind, um zu empfangen, was Gott uns verheißen hat.