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Die Notwendigkeit der Missionsarbeit 
unter Kindern und Jugendlichen

 

„Versammle das Volk, Männer und Frauen und Kinder, auch deinen Fremdling, der in deinen Toren ist, damit sie es hören und lernen, damit sie den Herrn, euren Gott, fürchten und darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen. Und ihre Kinder, die es noch nicht kennen, sollen es auch hören, damit sie den Herrn, euren Gott, fürchten lernen alle Tage...“ (5. Mose 31,12-13)

 


 

Die Tragödie

Gottesfürchtige Christen sind zutiefst besorgt über die Verweltlichung der heranwachsenden Generation in vielen Gemeinden. Wie kommt es dazu?

 

Der Ausweg

1. Wie kann man der Verweltlichung der Gemeinde heute entgegenwirken?

Die einzig richtige Antwort wird einigen unklug erscheinen, was ihre Wahrheit und Autorität jedoch keineswegs beeinträchtigt: Nur durch das klare Lehren von Gottes Wort, in Form fortlaufender Textauslegung, ohne jede Art von Unterhaltung wie zum Beispiel Schauspielen und gefühlsmanipulierenden Konzerten.

2. Wie können wir die verlorenen Sünder mit dem Evangelium erreichen?

Die Gemeinde Jesu muss sich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe besinnen, zu der sie berufen ist: die rettende Botschaft des Evangeliums den Verlorenen zu verkündigen. Heute ist in vieler Mund ein „Evangelium“, das zwar äußerlich beeindruckend, aber innerlich kraftlos ist. Zum wahren Evangelium aber gehört der Aufruf zur Selbstverleugnung. In Lukas 14,33 bringt Jesus es auf den Punkt: „So kann auch keiner von euch Mein Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.“ Das ist die Botschaft des Evangeliums. Wenn wir Sünder zu Jesus rufen, ist dies genau das, was wir sagen müssen. Sie müssen bereit sein, ihrem ganzen weltlichen Verlangen zu entsagen und Jesus von ganzem Herzen nachzufolgen.

 

Eine einzigartige Möglichkeit!

„Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird!“ (Sprüche 22,6)

Dieses Wort Gottes sollten wir heute mehr denn je ernst nehmen. Was Gott vor fast 3000 Jahren Salomo offenbarte, hat sich in der Geschichte widergespiegelt. Vertreter von Religionen und Ideologien haben die Kinder ihrer Anhänger schon von klein auf zu prägen gesucht, weil gerade in der Kindheit ihr Charakter fast vollständig ausgebildet wird. Sie sagen offen: „Gib uns ein Kind, das noch keine acht Jahre alt ist, und es gehört uns fürs Leben!“ Während die Welt die Kinder und Jugendliche aus gläubigen Elternhäusern mit reizender Unterhaltung in ihren Bann zieht, verbringen die Christen die Zeit mit ihnen lediglich mit Spielen, Basteln oder gar mit schädlichen Dingen, statt mit dem Wort Gottes.

Kindern und Jugendlichen die Furcht des Herrn zu lehren ist eine einzigartige Möglichkeit, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Wo kann man das besser, als in der Sonntagsschule und im Weitergeben guter biblischer Literatur für Kinder und Jugendliche!? Wir möchten dazu einige Beweggründe aufzeigen:

 

1. Gottes Wort ist die Kraft zur Errettung

Paulus schrieb an Timotheus in seinem 2. Brief, Kapitel 3,15: „…und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.“ Timotheus kannte Gottes Wort von Kindheit an, und es diente ihm zur Errettung. Die Verkündigung von Gottes Wort an Kinder und Jugendliche ist unermesslich wertvoll für die Gemeinde Jesu und ein großer Segen für die Gesellschaft.

 

2. Der Charakter wird im Kindesalter geprägt

Wie Sie es schon in Sprüche 22,6 gelesen haben und wie es oben geschildert ist, findet die Prägung des Charakters hauptsächlich im Kindesalter statt.

Kinder sowie Jugendliche sollten natürlich zuerst von den Eltern in Gottesfurcht erzogen und mit Gottesfurcht in den heiligen Schriften unterwiesen werden. Doch was ist mit den Kindern ungläubiger Eltern?

 

3. Jesus hat Kindern Seine besondere Fürsorge gezeigt

„Da wurden Kinder zu Ihm gebracht, damit Er die Hände auf sie lege und bete. Die Jünger aber tadelten sie. Aber Jesus sprach: Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu Mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel!“ (Mt. 19,13-14)

Eltern können nichts Besseres für ihre Kinder tun, als sie zu Jesus zu führen – das bedeutet, sie im Wort Gottes zu unterweisen und möglichst auch in eine gute Sonntagsschule unter Gottes Wort zu bringen, während sie für sie beten, dass der Same des Wortes in ihren Herzen auf einen guten, durchgepflügten Boden fällt und Frucht trägt. Es gibt für die Kinderherzen keinen größeren Segen als diesen. Auch Kinder ungläubiger Eltern können diesen Segen durch gottesfürchtige Sonntagsschullehrer erfahren. Es liegt in der Verantwortung der Gläubigen, gerade den Kindern und auch Jugendlichen die Frohe Botschaft von Jesus Christus nahezubringen, die geistlichen Mangel leiden.

 

Gefahren in dieser Missionsarbeit

Geschwister, die dem Herrn unter Kindern oder Jugendlichen dienen, werden die Erfahrung gemacht haben, dass dieser Dienst auch eine enorme Verantwortung in sich birgt und mit großen Gefahren einhergeht. Kinder wie auch Jugendliche lassen sich oft von ihren Gefühlen leiten und können deshalb leicht von starken und anziehenden Persönlichkeiten in ihren Bann gezogen werden.

Jedoch werden sie auf dieselbe Weise errettet wie Erwachsene – sie müssen von ihrer Sünde überführt werden und umkehren, sie müssen von neuem geboren werden und fortan zu Gottes Ehre leben.

Wenn sich ein Sonntagsschullehrer die Leichtgläubigkeit, die emotionale Prägung oder gar die gefällige Natur seiner Schützlinge zunutze macht, läuft er Gefahr, die jungen Menschen durch eine dieser natürlichen Eigenheiten zum „Bußgebet“ zu bewegen. Sie werden folglich irregeleitet, zu glauben, sie seien jetzt Christen, obwohl sie in Wirklichkeit weit davon entfernt sind. Jesus Christus sagte: „Wer aber einem von diesen Kleinen, die an Mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde“ (Mt. 18,6). Ist eine derartige Irreführung von Kindern und Jugendlichen nicht auch ein Anstoßgeben zur Sünde?

 

Der Auftrag

Gottes wundervoll väterliches Wesen und der Einfluss des Bildes Christi, das Er bei der Wiedergeburt in unser Wesen gezeichnet hat, sind die Grundlage zu wirkungsvoller Missionsarbeit unter Kindern und Jugendlichen. Wie keine andere Einrichtung ermöglichen uns Sonntagsschulen, einen großen Teil der heranwachsenden Generation zu erreichen und Kindern sowie Jugendlichen die Frohe Botschaft von Jesus Christus nahezubringen. Der Auftrag zur geistlichen Fürsorge für sie ist uns ausdrücklich und unwiderruflich gegeben – Gott gebietet es uns in Seinem Wort.

 

► Die Freude der Kinderevangelisation