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Missionsarbeit unter den moslemischen Frauen in Asien

»Wie sollen sie aber Den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an Den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?« (Röm. 10,14)

 

 

Paulus beendet seine Erläuterung zu Gottes Rettungsplan in seinem Brief an die Römer mit einem Zitat aus Joel 3, Vers 5: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden« und stellt daraufhin vier brennende Fragen:

»Wie sollen sie aber Den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an Den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?«

 

Viele Nationen im asiatischen Raum sind islamisch; Afghanistan, Kasachstan, Tadschikistan, Pakistan und Usbekistan gehören auch dazu. Christen werden in diesen Ländern zum Teil hart verfolgt, und Missionare dienen dem Herrn dort unter Einsatz ihres Lebens. Voller Hingabe verkündigen die Brüder den Menschen das Evangelium. Doch eine moslemische Frau wird mit ihnen nicht sprechen. Warum? Es ist ihr verboten. In der moslemischen Kultur spricht eine Frau nur mit ihrer eigenen Familie oder anderen Frauen, jedoch nicht mit fremden Männern. Während der Missionar also mit ihrem Mann spricht, hält sie sich in der Regel irgendwo anders auf, und ihr Mann wird ihr sicher nicht Gottes Wort weitergeben, solange er ein Moslem ist.

 

Moslemische Frauen

Wie sollen denn dann die vielen moslemischen Frauen Jesus Christus anrufen, an den sie nicht glauben, ja, den sie gar nicht kennen? Die Missionare haben eine Lösung für das Problem gefunden: Ihre Frauen bieten Nähkurse an und nutzen dabei die Gelegenheit, das Vertrauen ihrer Schülerinnen zu gewinnen und der einen oder anderen von dem Evangelium zu erzählen.

 

»Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott Ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet« (Röm. 10,9). Erst wenn eine Frau ihren Glauben an Jesus Christus bezeugt, darf sie sich der Gruppe von Gläubigen anschließen. Jamila und ihr Mann Djamal wurden von Omar und Sarah, die 2008 als Missionare nach Afghanistan gingen, im Wort Gottes unterrichtet. Jamila kam zwei Jahre nach Djamals Bekehrung zum Glauben an Jesus Christus. Es war ein langwieriger Prozess, der ihren geistlichen Eltern, Omar und Sarah, große Mühe, viel Gebet und Kampf kostete. Heute sind Djamal und Jamila selbst Missionare, die die Gnade Gottes verkündigen. Djamal war bereits wegen seines missionarischen Dienstes in Kabul im Gefängnis und sollte öffentlich gehängt werden; doch Gott sorgte für seine wunderbare Befreiung aus der Haft – sein Dienst war noch nicht beendet. Jamila hatte immer wieder die Möglichkeit, Mädchen und Frauen die rettende Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Was kommt auf ein Mädchen zu, wenn es daran glaubt? Was wird geschehen, wenn es errettet ist? Wird es die Befreiung von seiner Sündenschuld geheim halten können? Das ist kaum möglich. Wie wird ihre Familie darauf reagieren? Das weiß sie nicht.

Eine junge Frau wurde auf der Stelle von ihrem Bruder erschossen, nachdem sie seine Frage, ob sie tatsächlich eine Christin geworden sei, bejahte. In einer anderen Familie wurde es entdeckt, dass eine der Töchter nun eine Christin ist. Bald darauf wurde das ganze Dorf versammelt, und vor den Augen aller Dorfbewohner wurde dieses erlöste Gotteskind gesteinigt. – Ihr Vater musste den ersten Stein werfen.

 

Frauen-Konferenz

Sie können sich vorstellen, dass diese Schwestern manchmal entmutigt sind in ihrem Dienst, und dass sie Angst haben, gerade das Evangelium weiterzusagen, welches andere dazu veranlasst, sie zu töten. Um sie zu ermutigen, fand dieses Jahr wieder eine Konferenz für verfolgte Schwestern statt, welche für die Beteiligten ein besonderer Segen war. Dazu kamen die Frauen der Missionare aus jenem moslemischen Dorf, wo Ümit die christliche Gemeinde leitet, und außerdem Jamila und weitere Schwestern aus Afghanistan, Tadschikistan, Pakistan und Usbekistan. Sie alle sollten für ihren Dienst ermutigt und zugerüstet werden.

Während der Vorbereitungen für ihre Reise warteten die Frauen aus Afghanistan eineinhalb Monate auf ein Visum und bekamen es gerade noch rechtzeitig, nur vier Tage vor Beginn der Konferenz. Bei der Kontrolle am Zielflughafen wurden sie eine Weile von Beamten der nationalen Sicherheit aufgehalten; doch Gott ebnete auf wunderbare Weise ihren gesamten Weg zum Reiseziel.

 

»Sieger im Herrn« – das war das Motto, unter dem die Konferenz stand.

In ihrem Dienst müssen die Schwestern harte Kämpfe ausfechten, die völliges Vertrauen auf den Herrn erfordern. Wenn das Kind Gottes das segensreiche Geheimnis erfasst hat, sich selbst, seine eigene Kraft und Weisheit ganz aufzugeben und in allem Gottes Führung zu sehen, wird es über alles hinweg direkt zum Herrn aufschauen und Ihn regieren und siegen lassen. Sein Kind sagt: »Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark« (2.Kor. 12,9-10).

Ja, »das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen« (1.Kor. 1,27). Der Herr wird verherrlicht, wo diese Schwestern Ihm hingebungsvoll und treu dienen. Nie hätten sie es aus eigener Kraft schaffen können, ihren Ehemännern beizustehen und sie im Dienst zu unterstützen.

Die Unterweisung aus dem Wort Gottes ermutigte und erbaute auch jetzt wieder die Schwestern und richtete niedergeschlagene Kinder Gottes auf.

 

Liebe Beter, wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Gebete für die verfolgten Geschwister! Es scheint uns in unserem ruhigen Land oft unwichtig, für sie zu beten, und wir vergessen es sogar; aber Gott hat verheißen, unsere Gebete zu erhören, und zudem segnet Er noch den Beter.

»... indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, sooft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Botschafter in Ketten bin, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.« (Epheser 6,18-20)