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Wie Gottes Wort mein Leben veränderte

Die Bibel ist geschrieben, damit Menschen glauben, dass JESUS der Christus ist


»Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor Seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in Seinem Namen.« (Johannes 20,30-31)

 

 

Warum ist es von unermesslichem Wert, Bibeln weiterzugeben und Gottes Wort zu predigen?

Können Sie sich noch an die ersten Lieferungen von jeweils 5.000 Bibeln nach Kasachstan zu Beginn des Jahres 2016 erinnern?

Manchem mag es ungeheuer töricht erscheinen, Mittel in eine Bibellieferung zu investieren, von der es menschlich gesehen unwahrscheinlich ist, dass sie ankommt. Nun, die Bibeln sind angekommen, sie wurden verteilt, und seitdem bekamen wir immer wieder kurze Zeilen des Dankes dafür geschickt, dass Gott für Bibeln für Kasachen gesorgt hat, sie durch Sein Wort von ihrer Sünde überführt und ihnen den rettenden Glauben geschenkt hat.

Die anfangs zitierten Bibelverse erläutern den Zweck des Evangeliums, ja der ganzen Bibel: Sie ist geschrieben worden, damit wir an den Sohn Gottes, Jesus Christus, glauben und in Ihm durch den Glauben Leben haben.

»Der wertvollste Besitz, den es für einen Christen auf Erden gibt, ist die Bibel, das inspirierte, unfehlbare Wort Gottes. Sie beinhaltet alles Wesentliche für Zeit und Ewigkeit« (William MacDonald).

 

Wie Gott »das Verlorene« fand

Alexander ist in Kasachstan aufgewachsen; seine Kindheit war schwierig, weil nur seine Mutter ihn aufzog und dabei wenig Zeit für ihn hatte. Doch später nahm sein Leben den gewohnten Gang: Er bekam eine Arbeitsstelle als Automechaniker, heiratete und bekam zwei Kinder. Alles im Leben seiner Familie schien »normal« zu sein – bis eine große Not sie erfasste: Alexander begann zu trinken und war immer häufiger betrunken. Er verlor seine Arbeit, seine Frau verließ ihn und nahm die Kinder mit. »Mein Leben verlor jede Bedeutung«, sagte Alexander ernst. »Offen gestanden ist es schwer zu sagen, dass es überhaupt Leben war. Die einzige Frage, die mir ständig in den Sinn kam, war: ›Wo kann ich Geld herbekommen, um eine neue Flasche zu kaufen?‹ Während ich betrunken war, schien alles um mich herum schön und friedlich zu sein; aber wenn ich wieder nüchtern wurde, kam die dunkle Realität zurück: keine Familie, keine Arbeit, und es war fast nichts mehr von diesem Leben übrig. Ich war gebrochen, verzweifelt und wollte nicht mehr leben.«

 

Alles änderte sich, als Alexander Vasiliy traf, der gläubig ist und ihm von dem Buch Gottes, der Bibel, erzählte. Der verzweifelte Mann war überrascht, dass so ein anständiger Mann wie Vasiliy sich mit ihm abgab und sich sogar um ihn kümmerte. Aber das für ihn Erstaunlichste, was er von Vasiliy hörte, war, dass Gott der Allmächtige für Sünder wie Alexander Seinen Sohn auf die Erde gesandt hatte, um für Alexanders Sünden am Kreuz zu sterben.

Zwei Tage nach diesem denkwürdigen Ereignis kam Vasiliy mit seinen Freunden, die in einem der christlichen Rehabilitationszentren arbeiten, zu
Alexander. Sie boten ihm an, das Entzugsprogramm mitzumachen, um von der Alkoholabhängigkeit frei zu werden. Was meinen Sie, wie er reagierte? Hat er wohl dankbar zugestimmt, nachdem er schon erfahren hatte, dass es einen Ausweg aus dem tiefen Morast seiner Sünden und Schuld gibt? Ging er gleich voll neuer Hoffnung mit, nachdem er ja schon über Gottes unvergleichliche Liebe gestaunt hatte? – Nein, Alexanders Stolz ließ es nicht zu. Er wies die Männer unwillig ab. Doch diese gaben nicht auf und besuchten ihn immer wieder, bis ihr Freund merkte, dass er ja nichts zu verlieren habe. Also ging er mit diesen Brüdern zum Rehabilitationszentrum – zu dem Ort, an dem Gott ihn einige Zeit später fand.

 

Als dieser schmerzlich gedemütigte Mann dort ankam, bekam er eine eigene Bibel und begann auch, darin zu lesen. Am Anfang konnte er nicht verstehen, was in der Bibel geschrieben steht. Aber als er mit dem Evangelium von Johannes begann, war es, als ob Gott ihm die Augen öffnete: Jesus Christus ist das Licht der Menschen, das in ihre Dunkelheit hineinleuchtet; aber die Menschen lieben die Dunkelheit mehr als das Licht. Jesus ist der Schöpfer dieser Welt; Er kam in Sein Eigentum und wurde verachtet und misshandelt. Jesus ist Gottes Lamm, das für die Sünden der Menschen starb, damit alle, die an Seinen Namen glauben, nicht sterben müssen, sondern in Ihm Leben und alles haben. Da betete Alexander, dass Gott ihm gnädig sein und ihm Errettung schenken möge. Es war Gott, der diesem Alkoholiker seine Sünden vorhielt, ihn zur Buße führte und ihm Glauben schenkte. Ja mehr noch: Innerhalb eines Jahres befreite Gott ihn von seiner Alkoholabhängigkeit.

 

»... Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war! Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!« (Lukas 15,4-7)

 

Heute darf Alexander im Rehabilitationszentrum mitarbeiten und anderen Männern und Frauen helfen, die gegen Alkohol- oder Drogensucht kämpfen. Er bat seine Frau, ihm zu vergeben, und er hilft ihr, für die Kinder zu sorgen. Regelmäßig trifft er sich mit einer Gruppe von Brüdern der Gemeinde, um Gottes Wort zu studieren. Und freudig bezeugt er: »Ich bin unserem Herrn Jesus Christus so dankbar, dass Er mein Leben verändert und mich geheilt hat! Ich danke auch Bruder Vasiliy, dass er mir von Christus erzählt hat. Und ich bin so voller Freude darüber, dass ich damals eine Bibel bekommen habe, durch welche Gott mich immer noch jeden Tag lehrt, überführt, zurechtweist und erzieht. Durch das Buch, in welchem Gott sich mir offenbarte, erkenne ich Ihn Tag für Tag mehr und mehr.«

 

Ein Neues Testament in Großdruck

Sie sehen rechts oben eine Druckmaschine in Kasachstan. Lange Zeit hatten einige Brüder um eine Druckerei gebetet, weil man, wie allgemein bekannt, nicht ohne Weiteres gute, bibeltreue Literatur in Kasachstan bekommen kann. Im Jahr 2015 durften wir die Druckerei dort einrichten und für das Jahr 2016 4.000 Kalender für das kasachische Volk drucken! Wir staunen über Gottes wunderbares Wirken!

Wie wir bereits berichteten, herrscht in Kasachstan eine große Not: Viele Gläubige haben keine Bibel. Wir durften bisher 15.000 Bibeln dorthin schicken, denn unsere Druckgeräte sind für den Druck von vollständigen Bibeln nicht angefertigt. Doch das Neue Testament kann im A4-Format mit etwas dickerem Papier gut gedruckt werden.

Auf der Titelseite sehen Sie Alevtina mit einem dieser Neuen Testamente in der Hand.

Alevtina ist 84 Jahre alt und wuchs in der atheistischen Sowjetunion auf; doch ihre Eltern waren gläubig. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion musste die Familie ihren Glauben nicht mehr verbergen; aber die Eitelkeit des Lebens, Probleme und familiäre Sorgen nahmen die Frau so gefangen, dass sie Gott vergaß. Eine Bibel hatte sie nicht und meinte sie auch nicht zu brauchen. Heute kann Alevtina nicht mehr so gut sehen.

Gerade für ältere Leute und Menschen mit geschwächtem Sehvermögen wurden in der Druckerei im Jahr 2016 Neue Testamente mit größerem Schriftgrad gedruckt. Alevtina hat so ein Neues Testament bekommen und ist darüber so froh. Jetzt, im hohen Alter von 84 Jahren, verbringt sie an jedem Tag Zeit damit, im Wort Gottes zu lesen. Welch eine Gnade, dass der Herr ihr am Ende ihres Lebens noch diese Gnade gewährt, Sein Wort zu lesen!

Viele zweifeln heute an der Macht des Wortes Gottes, welches das menschliche Herz und Denken verändert. Menschliches Denken ist von Sünde verseucht; aber Gottes Wort ist rein, fehlerlos und enthält alles für unser Leben Nötige. Gottes Wort genügt, um Sünder zur Bekehrung zu bringen, uns Christen zu beleben, zu erfrischen und jeden Aspekt unseres Wesens umzugestalten, damit wir zur vollkommenen Mannesreife gelangen (Eph. 4,11-13).

 

Beten Sie für die treuen Diener in Kasachstan, die dort die Frohe Botschaft verkündigen!

So Gott will und wir leben, planen wir weitere 20.000 Bibeln nach Kasachstan zu schicken. Wenn Sie dafür spenden möchten, geben Sie bitte das Projekt »Bibeln Kasachstan« an!