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Bibeln für Rumänien

 

Zwischen Ungarn, der Ukraine, Moldawien, dem Schwarzen Meer, Bulgarien und Serbien liegt Rumänien.

Es ist ein Land mit einer beeindruckenden Kultur, unzähligen historischen Bauten und Orten und einer erstaunlichen Geschichte.

Ein Land, das ebenso wie Sibirien reich ist an Rohstoffvorkommen und Bodenschätzen wie Erdöl, Gold und Silber, und dessen einzigartige Schönheit ein Magnet für Naturfreunde ist.

Etwa ein Drittel aller Thermalquellen Europas befinden sich dort; und gehen wir einmal an den östlichsten Punkt des Landes, finden wir das unglaublich schöne Gebiet des Donaudeltas.

Rumänien ist aber auch ein Land, in welchem wir herzzerreißende Bilder von bitterer Armut sehen – Menschen, die auf Müllhalden nach etwas Essbarem oder Verwertbarem suchen; Menschen, die teilweise wie vor 100 Jahren leben und arbeiten; Kinder, die hungern und schwer arbeiten müssen, um zu überleben.

Rumänien ist das Armenhaus Europas. Laut Eurostat erreichen die Durchschnittsgehälter gerade mal 24 Prozent von Deutschland, die Kosten für den Lebensunterhalt hingegen 52 Prozent.

 

Den Ärmsten dienen

Diese große Not fordert gerade Christen heraus, jenen Menschen das Evangelium zu bringen, während sie sie mit Nahrung, Kleidung oder anderen Dingen versorgen.Bibel für Rumänien

Durch einen Freund haben wir kurz nach der Gründung des Missionswerkes das Missionsehepaar Daniel und Doris aus Rumänien kennengelernt. Doris ist gebürtig aus Frankreich und übersetzt für uns Missionsberichte und andere Texte aus dem Deutschen ins Französische. Gemeinsam setzen sie sich in Rumänien für die Evangeliumsverkündigung unter Kindern, Armen und Kranken ein.

Mit einigen Gemeinden und bibeltreuen Pastoren vor Ort stehen wir in Kontakt. Einige Brüder aus Rumänien waren mit uns auf Sizilien, wodurch sie sehr ermutigt wurden, den Missionsauftrag in Rumänien voranzutreiben. Doris und ihre Tochter waren auch auf Sizilien und haben mit uns Flüchtlingslager besucht, wobei Doris mit französisch-sprachigen Flüchtlingen über Gottes Wort gesprochen hat.

Im Jahr 2006 hat die Trinitarian Bible Society in England begonnen, die rumänische Bibel anhand der hebräischen und griechischen Grundtexte zu revidieren. Dabei haben sie auch sicherzustellen versucht, dass die Sprache dem aktuellen Standard entspricht. Seit März 2018 ist die rumänische Bibel nun erhältlich. Dem Herrn sei Dank, dass die rumänische Bevölkerung jetzt eine aus dem Urtext übersetzte Bibel erhalten kann!

Dank der Unterstützung treuer Geschwister und Missionsfreunde konnten im letzten Jahr 1500 Bibeln zu den Geschwistern nach Rumänien gebracht werden. Diese wollten sie verteilen, während sie den Menschen dort das Evangelium verkündigen.

Wie und wo kann das Evangelium in Rumänien verkündigt werden? Der Apostel Paulus sagt, dass er es sich zum Grundsatz gemacht hat, das Evangelium nur dorthin zu bringen, wo man es noch nicht kennt (s. Röm. 15,20). Unsere Freunde in Rumänien nehmen Paulus‘ Vorgehensweise zum Vorbild.

 

Waisen und andere Kinder

Gott hatte damals dem Volk Israel geboten, dass es sich der Waisen annehmen sollte. Denn »ein Vater der Waisen, … ist Gott, der in Seinem Heiligtum wohnt« (Ps. 68,6).

Waisenkinder und solche aus ungläubigen Elternhäusern haben niemanden, der sie aus Gottes Wort belehrt und ihnen den Weg zur Rettung weist. 

Einige der Geschwister nehmen sich gerade solcher Kinder an. Ein Bruder leitet ein Waisenheim mit über 20 Kindern, einige Schwestern führen Sonntagsschule durch und laden auch Kinder von der Straße dazu ein. Wie haben sich diese Geschwister über die Bibeln gefreut, die sie nun den Kindern geben konnten!

  

Obdachlose

Die Straße ist für tausende von Armen in Rumänien ihr einziges Zuhause. Am schlimmsten trifft es die Waisenkinder. Bibel für Romänien 2

Adrian, ein junger Mann aus Rumänien, kennt es aus eigener unangenehmer Erfahrung. Er ist selbst in einem Waisenhaus aufgewachsen. Wie glücklich war er, wenn wieder einmal eine Gruppe von Christen das Waisenhaus besuchte und ihnen von Jesus Christus erzählte. Das waren die schönsten Momente seines Daseins. Daran erinnert er sich bis heute. Als Adrian älter wurde, durfte er nicht mehr im Waisenheim bleiben. Er musste nun für sich selbst sorgen. Aber wie? Und wohin sollte er gehen?

Wie viele der Waisenkinder, die das Heim verlassen müssen, gab es für ihn nur eine Option: die Straße. Sie würde nun sein neues Zuhause werden.

Heute ist Adrian ein Christ und hat Liebe und tiefes Mitgefühl für die Armen und Verlorenen; ja, sein Herz brennt für sie. Er kennt und liebt den Herrn, der das Elend des Armen nicht verachtet noch verabscheut und Sein Angesicht nicht vor ihm verborgen hat. Adrian hat selbst zum Herrn geschrien, und der Herr hat ihn erhört (vgl. Ps. 22,25). Das Gleiche wünscht er diesen Menschen, und dies zeigt er in der Tat: Adrian sucht die Armen und Obdachlosen immer wieder auf. Dabei bringt er ihnen etwas zu essen und schenkt ihnen Bibeln. Wenn diese Menschen ein barmherziges Wesen erkennen, wächst ihr Vertrauen, und sie haben ein offenes Ohr für ihren Wohltäter. Auf diese Weise kann Adrian sie mit dem Wort Gottes erreichen und ihnen die rettende Botschaft von Jesus Christus erzählen. Möge das Wort Gottes auch die Sünder auf den Straßen Rumäniens erretten!

 

Ungläubige Verwandte

Rumänien ist eines der religiösesten Länder Europas. Etwa 9 von 10 Personen bezeichnen sich laut einer Volkszählung im Jahr 2011 als orthodoxe Christen. Doch wer von ihnen hat eine Bibel oder kennt gar Gottes Wort? Wer ist ein erretteter Mensch und eine neue Kreatur? Es sind wahrscheinlich die wenigsten von ihnen. 

Einige rumänische Gemeinden durften in den vergangenen Monaten Menschen taufen, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Zu solchen Anlässen kommen auch die ungläubigen Verwandten. Die Gläubigen der jeweiligen Gemeinde haben solche Gelegenheiten genutzt und mit ihnen über das Evangelium von Jesus Christus gesprochen. Einige dieser Besucher haben auch eine Bibel erhalten.

 

Frauen im Gefängnis

Um die Insassen eines Gefängnisses, mit denen man nicht verwandt ist, besuchen zu dürfen, benötigt man eine Sondergenehmigung. Eine gläubige Schwester hat diese Genehmigung bekommen und besucht regelmäßig das einzige Frauengefängnis, das es in Rumänien gibt. Sie war sehr dankbar für die Bibeln, die sie den Gefangenen geben konnte, und schrieb, dass sich alle Frauen, die eine Bibel bekamen, riesig freuten.

Welch eine Gnade, dass diese Menschen und noch andere (wie zum Beispiel Menschen in Krankenhäusern und Arztpraxen) Zugang zu Gottes untrüglichem Wort bekommen haben! Unser Gebet ist es, dass Gott durch Seinen Geist und durch Sein allgenugsames Wort die Empfänger der Bibeln und die Hörer der Evangeliumsbotschaft erretten möge.