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Unsere Sonntagsschule


 

Wann ist es die beste Zeit für einen Menschen, Gottes Wort zu hören? Erst mit 16 Jahren, wenn der Jugendliche schon die komplexeren Zusammenhänge in der Bibel verstehen und eine weitreichende Entscheidung treffen kann? Wir schicken unsere Kinder schon mit 4 Jahren zum Musikunterricht und einige noch früher zur musikalischen Früherziehung, aber wir glauben, dass das Kind die wichtigste Botschaft erst verstehen kann, wenn es schon zur Schule geht!?

 

Wir sollten uns eine andere Frage stellen: Wann beginnt ein Mensch zu sündigen? Wir wissen, dass ein kleines Kind Selbstsucht, Unaufrichtigkeit, Habgier, Hass und viele weitere böse Eigenschaften nicht erst erlernen muss, um sich darin zu versündigen – es hat diese schon tief in sich verwurzelt. Deshalb ist es notwendig, Kinder schon in ihrem frühesten Kindesalter unter die Verkündigung des Wortes Gottes mitzunehmen.

 

Sonntagsschule in Mittelagger

Am 13. Mai dieses Jahres war es soweit! Kinder und Jugendliche von 4-18 Jahren kamen am Nachmittag in der Sonntagsschule in Mittelagger zusammen, um Gottes Wort zu hören.

Die Missionsarbeit unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland liegt uns sehr am Herzen. Deshalb laden wir die jungen Menschen aus unserer Umgebung ein, um ihnen das Evangelium anhand der Bibel zu verkündigen. Wir möchten dieses kräftige und wirksame Wort in die jungen Herzen einpflanzen, um ihre Seelen für Christus zu gewinnen.

In der Sonntagsschule vermitteln wir ihnen biblische Lehren, die für die Errettung notwendig sind. Große und Kleine, aus gläubigen und ungläubigen Familien, Kinder aus deutschen Elternhäusern und Flüchtlingskinder haben Sonntag für Sonntag die Möglichkeit, von dem Leben und den Lehren Jesu zu hören, der sprach: »Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu Mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel!« (Mt. 19,14). Wer nicht selbst kommen oder gebracht werden kann, wird von Mitarbeitern der Sonntagsschule abgeholt. Wir freuen uns sehr, dass dieser Einladung auch Kinder gefolgt sind, die das Evangelium noch nicht gehört hatten.

Wir starteten mit einer Reihe aus dem Markusevangelium über Jesu Macht. Wie groß ist Gott! – das sollen diese Jungen und Mädchen erkennen. Wir beobachten, dass schon die Kleinen über Jesu Macht staunen; dass sie sehen, dass die Jünger auf dem tosenden See ohne den allmächtigen Jesus wirklich verloren sind. Wir halten ihnen vor Augen, dass unser Lebensboot ebenso zerbrechlich ist, selbst wenn es in ruhigen Zeiten stark und unverwundbar zu sein scheint – Leben und Tod liegen direkt nebeneinander. Während wir erwachsen werden, bedrohen große Stürme unser Leben. Der Tod reißt einen geliebten Menschen von uns. Und was noch viel gefährlicher ist: Satan setzt alles daran, dass die jungen Menschen, die Jesus Christus noch nicht kennen, Knechte der Sünde bleiben. Er setzt alles daran, dass die Kinder Gottes im Kampf gegen Versuchungen und Sünde erliegen, dass sie ihrem Herrn nicht mehr vertrauen und Ihm nicht mehr dienen. Wir müssen wissen, dass der Unglaube der Jünger im Sturm und der Unglaube aller Menschen Sünde ist. Haben wir vergessen, dass Jesus Christus der allmächtige Gott ist, und dass nur Er uns erretten kann? Wie tragisch ist es doch, wenn wir uns von einem solchen Retter abwenden und unser Vertrauen auf irgendetwas anderes oder irgendjemanden außer Ihm allein setzen!

Ist dieses Wunder auf hoher See unter den Jüngern nicht großartig?! Jesus kann alles! Wir können Ihm vertrauen und darüber staunen, welch eine überragend große Macht Er hat! Dieses Wunder ist einer von ganz vielen Beweisen, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Und dennoch kam Er, der Herrscher über Wind und Wellen, ja über alles, in diese Welt, um alle die zu erlösen, die erkennen, dass sie ohne Ihn auf ewig verloren gehen, und die Ihn von Herzen um Hilfe bitten.

 

Vielleicht ist Jesus für diese jungen Menschen jetzt nur ein Held, der Wunder getan hat; aber vielleicht werden sie einmal über Jesus Christus als ihren mächtigen Erretter staunen!

 

Wir haben heute die einzigartige Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen die Furcht des Herrn zu lehren – ja, die Möglichkeit, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Wo kann man dies besser tun als in der Sonntagsschule und im Weitergeben guter biblischer Literatur an solche jungen Menschen?!

 

Unterstützen Sie die Missionsarbeit unter Kindern und Jugendlichen, damit neues Material für diesen wertvollen Dienst herausgegeben werden kann, und bitten Sie Gott, dass Er Arbeiter in dieses Missionsfeld sendet!

 


Es gibt in der Missionsarbeit einen wichtigen Dienst, dessen Wert uns leider oft nicht bewusst ist – einen Dienst, der heute schnell unterschätzt wird und in dem deshalb viel Frucht eingebüßt wird:

Kindern und Jugendlichen das Evangelium zu erklären und sie im Wort Gottes zu unterweisen. (Dabei geht es insbesondere um Kinder aus ungläubigen Elternhäusern, da Kinder aus christlichen Familien zuerst von ihren Eltern unterrichtet werden sollten.)

Kann ein Kind gerettet werden? Können wir die Bekehrung eines Kindes wirklich ernst nehmen? – Zweifellos! Deshalb ist es unser Ziel, den Kindern fünf Teile der biblischen Lehre zu vermitteln, die für die Errettung notwendig sind und in den Lektionen, die wir in der Sonntagsschule durchnehmen, immer deutlich zum Ausdruck kommen. In jeder Sonntagsschulstunde sollten einige davon oder auch alle diese Lehren enthalten sein. Sie sind die Grundlage des Bibelunterrichts, den schon frühere Generationen von Kindern erhalten haben. Woche für Woche versuchen wir, diesen jungen Menschen Folgendes nahezubringen, damit sie, vom Geist bewegt, den Herrn erkennen und gerettet werden:

 

1. Den Glauben an Gott, der uns und alle Dinge erschaffen hat

Die Bibel beginnt mit dieser grundlegenden Wahrheit, die in unserem atheistischen Zeitalter unbedingt betont werden muss. Kinder und Jugendliche nehmen diese offensichtliche Tatsache oft schneller an als Erwachsene, denen die Evolutionstheorie Zeit ihres Lebens durch Schule und Medien eingeflößt wurde. Selbst die jüngsten Kinder können es verstehen, dass sie einen Schöpfer haben, dem sie ihre Dankbarkeit, Liebe und ihren Gehorsam schulden.

 

2. Das Eingeständnis, dass sie Sünder sind

Die Bibel gibt uns viele verschiedene Beispiele von Sünden und Sündern und macht deutlich, dass wir unseren sündigen Zustand erst eingestehen müssen, bevor wir den Retter erkennen können. Kinder geraten durch ihre Sünde oft in Schwierigkeiten und können ihr Fehlverhalten eher zugeben und bereuen, während Erwachsene ihre gefallene Natur und ihre ständigen, auch vorsätzlichen Sünden nur widerwillig zugeben. Deshalb sollten wir nicht an der Fähigkeit eines Kindes zweifeln, seine Sünde einzugestehen und sein großes Bedürfnis nach einem Erretter zu spüren, selbst in einer Gesellschaft, die ihre Kinder zur Missachtung moralischer Werte erzieht.

 

3. Buße über ihre Sünde

Die Bibel gibt auch viele Beispiele für die Art und Weise wahrer (und falscher) Umkehr. Sie warnt ernstlich, dass ungetilgte Schuld von Gott gerichtet und bestraft wird. Kinder kennen den Unterschied zwischen aufrichtiger und oberflächlicher Umkehr, und Tränen wahrer Betrübnis sind ihnen nicht unbekannt. Wenn Erwachsene Reue über ihre Fehler zeigen, sich dafür entschuldigen und sie korrigieren, tun sie es meist nur ungern. Deshalb sollten wir die Kinder auffordern, ihre Liebe zur Sünde und Gottlosigkeit zu verlassen und ernstlich Vergebung zu suchen, bevor die Jahre der »Härte des Erwachsen-Seins« Einzug halten. Durch den Heiligen Geist können sie verstehen und annehmen, dass es nicht richtig wäre, die Vergebung des Herrn zu erbitten und gleichzeitig immer noch bewusst an jenen Sünden festzuhalten, die mit dem Tod bestraft werden müssen. Tränen der wahren Umkehr in einem Kind sind für den Herrn ein kostbarer Anblick.

 

4. Den Glauben an das Evangelium

Die Bibel lehrt, dass es für niemanden Hoffnung gibt außer in Christus und in dem, was Er auf Golgatha für Sünder getan hat. Buße an und für sich – obwohl sie gut und notwendig ist – kann niemals selbst retten. Die Rechtfertigung liegt allein im Glauben. Kinder werden dies begreifen, denn sie leben bezüglich ihrer täglichen Bedürfnisse und Unterweisung in ständiger Abhängigkeit von anderen Menschen. Anderen zu vertrauen, ist ein natürlicher Akt für sie, während Erwachsene dazu neigen, unabhängig und selbstsicher zu sein; sie bevorzugen es, sich Gottes Annahme selbst zu verdienen. Je früher wir Kinder von der Notwendigkeit überzeugen können, den Heiland zu suchen, Seinem Ruf zu folgen, indem sie allein auf Seine Gnade vertrauen und Seinen Verheißungen glauben, desto besser. Nachdem sie den Erretter erkannt haben, werden sie im Blick auf die Zukunft sagen: »Nimm mich ganz hin; ich will immer nur Dir gehören und für Dich leben!«

 

5. Den erwartungsvollen Blick auf das »bessere Heimatland«

Ein Christ hat seinen Schatz im Himmel, wartet auf die Rückkehr des Erretters und lebt im Licht dieser herrlichen Zukunft. Kinder denken, spielen, planen und lernen immer für ihre Zukunft als Erwachsene; aber Erwachsene sind in die unmittelbaren Sorgen ihres Alltagslebens eingebunden. Kinder sind von ihrer Natur her darauf ausgerichtet, nach vorne zu schauen. Es sind meistens die Erwachsenen – nicht die Kinder –, die das Evangelium ablehnen, weil ihnen die Gegenwart zu wichtig erscheint. Wie wichtig ist es, Kinder mit den seelenrettenden Lehren zu erreichen, da sie schon aufgrund ihres kindlichen Charakters gut erreichbar sind.

Fünf Säulen der Sonntagsschullektionen, von Jill Masters