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Das Evangelium überwindet die größte Dunkelheit

G»Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.« (Matth. 24,14))

 


Trotz aller Bedrängnis – der Verführung durch Irrlehrer, der Kriege, Verfolgungen, Naturkatastrophen und aller Hindernisse für die Verbreitung des Evangeliums – wird die frohe Botschaft schließlich bis in jeden Winkel der Erde vordringen. Gott fehlt es nie an Zeugen, und Er wird, wenn nötig, das Evangelium vom Himmel her verkündigen (Offb. 14,6).

 

In unserer westlichen Welt ist es kaum vorstellbar, dass es Menschen gibt, denen es verboten wird, in der Bibel zu lesen. In Nordkorea wird ein Verstoß dagegen damit geahndet, dass die ganze Familie und auch die nähere Verwandtschaft ins Arbeitslager – genauer: ins Vernichtungslager – gesperrt wird. Und doch ist der Hunger nach dem „Brot des Lebens“ bei etlichen größer als die Angst vor der Strafe. In ganz kleinen Gruppen (bis zu fünf Personen) treffen sich Christen, um gemeinsam zu beten und die Bibel zu lesen.

Wie aber kamen sie zu einer Bibel? Nun, unser Vater im Himmel, der auch der Vater der nordkoreanischen Christen ist, kennt Mittel und Wege dazu. In der Magazin-Ausgabe 2/2015 berichteten wir, wie nordkoreanische Gastarbeiter mit dem Evangelium erreicht werden können. In dieser Ausgabe soll eine weitere Möglichkeit aufgezeigt werden, wie das Wort Gottes nach Nordkorea gelangt.

 

 

Neue Wege für Gottes Wort

In der Volksrepublik ist es nach wie vor äußerst gefährlich, eine Bibel zu besitzen. Mithilfe von speziell entwickelten Helium-Ballons, die von Südkorea aus gestartet werden, kann man tausende Neue Testamente nach Nordkorea befördern, um den Menschen dort Gottes Wort zugänglich zu machen. Der Ballon transportiert in einem Behälter eine Ladung von Neuen Testamenten. Dank eines entsprechenden Mechanismus öffnet sich der Behälter zu einem bestimmten Zeitpunkt, so dass die Ladung verteilt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass der Wind günstig ist und der Ballon im Schutz der Dunkelheit seinen Bestimmungsort erreicht. Die ganze Aktion wird mit flehentlichem Gebet unterstützt. Der leitende Bruder dieser Aktion vertraut dem Herrn, dass Er dafür sorgt, dass jedes der Neuen Testamente das von Ihm bestimmte Ziel erreicht. Allein 2013 wurden 500.000 Traktate und 50.000 Neue Testamente auf diese Weise nach Nordkorea befördert.

 

 


 

Genauso soll auch Mein Wort sein, das aus Meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu Mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was Mir gefällt, und durchführen, wozu Ich es gesandt habe! (Jesaja 55,11)

 


 

 

Gottes Wort bringt Hoffnung

In Südkorea sorgen mehrere Geschwister für die biblische Zurüstung und praktische Vorbereitung von nordkoreanischen Flüchtlingen, die nur einen Wunsch haben: das Evangelium ihren Freunden und Familien in Nordkorea zu bringen – und das nach monatelanger Flucht; können Sie sich das vorstellen? Nur wenigen gelingt es, unter lebensgefährlichen Umständen zu fliehen! Und nun setzen sie wiederum ihr Leben aufs Spiel! Wieso nehmen sie ein solches Wagnis auf sich? Es handelt sich bei diesen Flüchtlingen meist um Menschen, die zum ersten Mal in Südkorea das Evangelium gehört haben und Errettung von ihren Sünden durch Jesus Christus erfahren durften.

Nach langer Prüfungs- und Integrationsphase, nachdem sie endlich eine Wohnung gefunden haben, wo sie in Frieden leben können, bewegt nur ein Gedanke ihr Herz: Diejenigen, die ich zurückgelassen habe, brauchen auch das Wort Gottes! Denn nur Sein Wort bringt Hoffnung! Diese Geschwister gehen zurück mit der Bereitschaft, ihr Leben hinzugeben; ihnen ist bewusst, dass ihr Leben unter diesen Umständen nur von kurzer Dauer ist! Doch die Liebe Christi drängt sie, ihren Freunden und Familien die Botschaft des Heils zu bringen.

 

Liebe Missionsfreunde,

bitte beten Sie, dass der Herr das Ballonprojekt segnet und viele Bibeln aufgehoben und gelesen werden! Beten Sie, dass der Herr alle an diesem Projekt beteiligten Menschen segnet und bewahrt – besonders diejenigen, die es wagen, nach ihrer Flucht wieder in ihr Land zurückzukehren!

 

 

Zum Schluss noch ein Zeugnis zweier junger Christen

Zwei junge Christen, Bruder Kim und Bruder Choi, wurden in China gefangen genommen und nach Hamgyeongbuk bzw. Hamgyeongnam-do in Nordkorea ausgeliefert. Dort wurden sie von dem staatlichen Sicherheitsdienst ermordet.

Als 13-jährige waren sie aus Nordkorea geflohen und hatten seit einigen Jahren an einem Jüngerschaftskurs in einer chinesischen Untergrund - Gemeinde teilgenommen. In China hatten sie sich auch taufen lassen und sind treue Nachfolger Jesu geworden.

Bevor sie nach China flohen, verloren sie ihre Eltern durch den Hungertod. Nachdem sie den Grenzfluss überquert hatten, gelangten sie nach China, wo sie fünf Jahre lang nur dadurch überlebten, dass sie alles Essbare, das sie auf dem Boden fanden, aufsammelten. Schließlich stießen sie auf eine Gemeinde, bei der sie um Essen zu betteln wagten. Dort hörten sie zum ersten Mal das Evangelium und durften Frieden mit Gott finden.

Dann aber wurden sie von der chinesischen Polizei gefasst und verhaftet. Trotz der bevorstehenden Ausweisung blieben sie ihrem Gott treu, beteten viel und nutzten jede Gelegenheit, von Christus zu zeugen. Sie wurden – wie oben schon erwähnt – nach Nordkorea abgeschoben und kamen aufgrund ihres Glaubens an Gott in ein Konzentrationslager für politische Gefangene. Sicherheitsbeamte traten sie mit ihren schweren Stiefeln und schlugen sie mit Schlagstöcken, bis sie blutüberströmt und bewusstlos dalagen. Daraufhin übergoss man sie mit kaltem Wasser.

Weil sie ihren Gott nicht verleugneten, sondern diese Folterungen mit Fasten und Beten erduldeten, wurden sie hingerichtet. Nordkoreanische Beamte für politische Sicherheit forderten sie auf, Gott abzusagen und somit ihr Leben zu retten; doch sie wählten den Märtyrertod. Diese beiden aufrichtigen jungen Christen starben, während sie geschlagen und mit dem Kopf nach unten aufgehängt wurden.

 

Auch wenn diese Begebenheit erschütternd ist, wird eines deutlich: Das Evangelium überwindet die größte Dunkelheit!