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Buchprojekt

Das Evangelium im Römerbrief

 

Das Evangelium im Römerbrief

Predigt von Gijsbert Johan van Aalst

Gijsbert Johan van Aalst legt dem Leser die zentrale Botschaft des Römerbriefs ans Herz. Dieser Brief ist der Schlüssel zum Verständnis der ganzen Heiligen Schrift. Das erste Kapitel dieses Briefes zeigt uns, dass die Gerechtigkeit Gottes offenbart wird im Evangelium, das von Christi Gehorsam, Tod und Blut zeugt; hierin ist die Gerechtigkeit Gottes aufs Höchste verherrlicht und Seinem Gesetz Genüge getan. Hier kommt Gott zu Seinem vollen Recht, und Sein Gesetz wird hoch erhoben als heilig, gerecht und gut. Da braucht die Gerechtigkeit Gottes nicht mehr zu fordern, sondern sie begnadigt den gebeugten, glaubenden Sünder voll und ganz. Hier wird er willig, sich mit seinem Herzen, seinem Leben, seiner Liebe und seinem Gehorsam Gott zu übergeben, der allein ein Recht darauf hat. Hier findet der Mensch den Sinn und Zweck seines Lebens: Gott zu verherrlichen und zu Seiner Ehre zu leben. 

In Wendepunkten der Zeiten ist immer wieder gerade durch den Römerbrief die Wahrheit der Heiligen Schrift aufgegangen als Licht in der Finsternis. Darum dürfen wir auch heute glaubend hoffen, dass Gott Sein Evangelium in der Gemeinde Jesu neu aufleuchten lässt.

 

Vorwort

Welche Botschaft war jemals oder ist bis heute so einschneidend wie das Evangelium von Jesus Christus?! – Keine Wahrheit ist von größerer Bedeutung. Das Evangelium von Jesus Christus ist der größte Schatz, der der Gemeinde Jesu und dem einzelnen Christen gegeben wurde. Die Heilige Schrift ist voll von Botschaften, und die geringste unter ihnen ist wertvoller als der gesamte Reichtum der Welt und wichtiger als die größten Gedanken, die jemals im Verstand des Menschen geformt wurden. Das Gesetz Moses und die Worte der Propheten weisen von ihnen selbst weg, hin auf diese eine Botschaft der Errettung. So ist das Evangelium von Jesus Christus die eine große und grundlegende Botschaft des christlichen Glaubens und die Grundlage der Hoffnung des Gläubigen. Es ist die Kraft Gottes zur Errettung und die größte Offenbarung der Weisheit Gottes.

Das erste Ziel des Römerbriefes ist es, die Frage zu beantworten: „Wie kann ein sündiger Mensch vor Gott gerecht werden?“ Daher entfaltet dieser Brief die einzige rettende Botschaft – das Evangelium von Jesus Christus und der Gerechtigkeit Gottes, die Er einem Sünder aus Gnade zurechnet.

Gott hat Seine Kraft in das Evangelium hineingelegt. Es ist die einzige Kraft im Weltall, die Glauben wirkt und Sünder rettet. Die Kraft zur Rettung liegt in der Botschaft, dass Jesus Christus für Sünder gekreuzigt und auferweckt wurde. „Das Wort vom Kreuz ist … eine Gotteskraft“ (1.Kor. 1,18). Der Apostel Paulus ergänzt am Ende von Röm. 1,16: „... für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen.“ An jedem Glaubenden erweist sich die Gotteskraft des Evangeliums in der Rettung. Dem glaubwürdigen und treuen Gott zu glauben, dem, was Er sagt zu glauben, ist kein Verdienst, ebenso wenig wie man sich die Gnade verdienen kann. Da der Mensch das nicht kann, gewährt Gott es den Seinen aus lauter Gnade, an Ihn zu glauben (Phil. 1,29). Doch nicht der Glaube rettet, sondern Gott rettet durch Seine Kraft, die Er in das Evangelium hineingelegt hat.

Der gerechte Gott gewährt denen, die Ihm glauben, heute bereits die volle Gerechtigkeit, indem Er sie rechtfertigt, das heißt von allen Sünden freispricht und für gerecht erklärt. Das Evangelium, das Paulus im Römerbrief verkündigt, gibt Aufschluss über die Gerechtigkeit Gottes.

So sind auch wir aufgefordert, als Gerechtfertigte nun im Glauben zu leben, wie der Apostel Paulus es in seinem Brief an die Römer weiter ausführt und wie er selbst es praktiziert; in Galater 2,20 bezeugt er: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich Selbst für mich hingegeben hat.“

Unser ganzes Leben lang wird dieses Evangelium Wirkungen zur Verherrlichung unseres Gottes und Vaters erzeugen, die wir – auf uns selbst gestellt – niemals hervorbringen könnten. Es wird unsere Gesinnung erneuern (Röm. 12,2) und der Frucht des Geistes Bahn brechen: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung (Gal. 5,22).